Ford Mondeo stat vore
Der neue Fetz: Mondeo a.k.a. Fusion. Sieht gut aus.
 

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Fords Weltauto, nächster Streich: hier heißt er Mondeo.

18.01.2012 Autorevue Magazin

Man braucht wahrlich nicht viel Fantasie, um die Herkunft des Kühlergrills zu erahnen. Dieser ist sehr deutlich von Aston Martin inspiriert – steht dem Fusion aber unbestritten gut. Überhaupt gehört die Vorderansicht zu den Höhepunkten der Karosserie. Die Scheinwerferpartie widersetzt sich dem Trend der unentwegten Vergrößerung und gibt mit der strukturierten Motorhaube ein scharf geschnittenes Gesicht, das nicht nur in Amerika ­Beachtung finden wird. Denn ab nächstem Jahr geht das ­als Fusion vorgestellte Mittelklassemodell in Europa unter dem gewohnten Namen Mondeo an den Start.

Das bislang auf Amerika beschränkte Engagement in Sachen Hybridantrieb dürfte ebenso seine Spuren nach ­Europa ziehen. In den USA werden zwei Hybridversionen angeboten: Der vollhybride Fusion soll umgerechnet zwischen 5 (urban) und 5,3 Liter/100 km (highway) verbrauchen, die Plug-in-Variante „Fusion Energi“ diesen Wert noch einmal deutlich unter­schreiten. Bei voll aufgeladenen Akkus soll er mit 2,4 Litern auskommen, womit er den ­Prius-Plug-In und das Doppel Ampera/Volt unterbietet. Beide verwenden Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher. Ob und welche Hybridversion nach Europa kommt, steht allerdings noch nicht fest.

Auch bei den Verbrennungsmotoren hat sich einiges getan: Die „ecoboost“-Benzin-Turbo-Direkteinspritzer kommen in der 1,6- und 2,0-Liter-Version zum Einsatz, über­arbeitete, auf Sparsamkeit getrimmte Dieselversionen werden folgen.

Neben manuellen Schalt­boxen werden auch Doppelkupplungsgetriebe und Automatikvarianten – letztere ­erstmalig mit Start/Stopp-­Automatik – angeboten. Auch von einer Allradversion ist die Rede, womit Ford wieder mit der Konkurrenz gleichzieht, hat man doch dieses Segment in den letzten Jahren stiefmütterlich behandelt.

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