Foto: Werk
 

Frühlingsboten

Es wird wieder wärmer und die Cabrios kommen aus ihren Winterquartieren – oder frisch vom Fließband. Wir zeigen die schönsten Modelle (und Neuheiten) für die Cabriosaison 2015.

11.03.2015 Press Inform

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Der neue Mazda MX-5 ist in diesem Sommer noch nicht in Europa verfügbar, er kommt erst im Herbst. Bitter. Da heißt es auf den nächsten Frühling warten, was denn auch für das nächste Mini Cabrio oder den neuen Smart Fortwo gilt. Weitgehend vom Cabrio-Markt verabschiedet haben sich die Franzosen: Von den einst so modischen CCs lebt nur noch der Renault Mègane, und auch der ist nicht mehr ganz frisch. Immerhin gibt es den Citroën DS3 und C1 (und Peugeot 108) mit einem großen Faltdach.

_mx-5_2014_laas_eu_action_1
© Bild: Mazda

Audi TT Roadster

Bestens geklappt hat das Timing zur Open-Air-Saison bei Audi. Der Audi TT Roadster steht in den Startlöchern, somit kann das Sonnenbaden rechtzeitig beginnen. Bereits das Basismodell mit seinem zwei Liter großen Turbomotor ist die rechte Wahl, um Spaß zu haben. Der Allradantrieb ist für die Fahrdynamik unverzichtbar und wer nicht schalten will, sollte sich gleich für die 230 PS starke Kombination aus Quattro und Doppelkupplungsgetriebe entscheiden. 370 Nm maximales Drehmoment machen dabei nicht nur beim Herausbeschleunigen aus Kurven Laune. 0 auf Tempo 100 schafft der Roadster in 5,6 Sekunden und mit 250 km/h Spitze muss man auch auf German Autobahn nicht w.o. geben. Das vollelektrische Stoffdachdach öffnet und schließt sich in zehn Sekunden, der Basispreis: 45.320 Euro.

Audi TT Roadster
© Bild: Audi

BMW 2er- und 6er-Cabrio

In der gleichen Preisklasse ist das neue BMW 2er Cabrio unterwegs. Im Gegensatz Audi bietet das BMW 228i Cabrio Platz für vier Insassen (im Rahmen des Cabriolet-möglichen) und 335 Liter Gepäck. Das Dach öffnet bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h oder auf Knopfdruck der Fernbedienung – jedoch nur aus nächster Nähe. Der zwei Liter große Turbo lässt als Vierzylinder echten Motorklang vermissen, macht den Bayern aber 250 km/h schnell. Zum Fahrspaß gibt es keine Fragen mehr, dank Hinterradantrieb. Die Benziner reichen bis 326 PS, auch einen Diesel gibt es, aber der wird wohl eher wenig zum warmen Fahrtwind passen. Wer es ein paar Nummern größer will, steigt in den offenen BMW 6er, der kaum sichtbar aufgefrischt wurde. Hier gibt es Noblesse für vier und doppelt aufgeladene Achtzylinder bis hinauf zu 560 PS.

BMW 2er Cabrio
© Bild: BMW

BMW 6er Cabrio (1)
© Bild: BMW

Mercedes SL

Womit wir in der Liga des Mercedes SL wären. Die aktuelle Generation kann nicht ganz an die Erfolge anknüpfen, die man mit dem großen Namen verbindet, statt graziler Eleganz gibt es modischen Prunk. Aber dennoch: Es gibt kaum lässigere Möglichkeiten, durch die Landschaft zu cruisen als in einem Mercedes SL. Leistungen zwischen 333 und 630 PS bieten Auswahl für jeden Geschmack, sofern er schlappe 113.000 Euro losmachen kann (Navigation und Ledersitze sind da noch extra zu bezahlen). Die schlüssigste Wahl ist der 435 PS starke SL 500 mit seinem blubbernden V8-Klang. Auch ist der Mercedes SL bestens geeignet für die virtuelle Generation: Mit hoch gefahrenen Scheiben und Windschott sitzt es sich im SL zugfrei und wohlig warm, fürs Selfie bleibt der Himmel überm Armaturenbrett.

mercedes-benz sl 500 2012 silber front vorne seite

Jaguar F-Type

Auf Verdeckhöhe steht derweil der Jaguar F-Type, statt betulicher Gel-GT-Attitüde gibt es hier einen V8, der dem Nachbarn die Sonntagszeitung in den Kaffee tunkt und ein kraftvoll-klares Design, im Grunde jetzt schon ein Klassiker.

Jaguar F-Type Roadster (2)
© Bild: Jaguar

Porsche Boxster und Targa 4 GTS

Cabrios für betuchte Lebenslagen gibt es auch bei Porsche, vom Basis-Boxster der reinen Roadster-Schule (256 PS, ab 62.600 Euro) über die 911er in den diversen Eskalationsstufen bis zum 918 gibt es ganze 15 himmelfreie Versionen. Frisch dazugekommen ist der 911 Targa GTS. Preispunkt: 174.000 Euro.

Porsche Boxster GTS
© Bild: Porsche

Porsche 911 Targa 4 GTS
© Bild: Porsche

Alfa Romeo 4C Spider

Ein Schnäppchen im Vergleich dazu und überhaupt eine Erscheinung von höchster Reinheit und Essenz wird der Alfa Romeo 4C Spider werden. Die geschlossene Version des 240 PS starken Italo-Spaßmachers startet bei 55.000 Euro, der Spider dürfte die 60.000-Euro-Marke knacken. Wie beim Coupé gibt es einen 1,7 Liter großen Turbo-Vierzylinder, mittig montiert und unerreicht lautstark, Doppelkupplungsgetriebe und jede Menge Fahrspaß. Intensiver wird man aus diesem Sommer wahrscheinlich nicht erleben können.

Alfa Romeo 4C Spider (2)
© Bild: Alfa Romeo

Mehr zum Thema
  • derwahremd

    Ich besitze 2 Cabrios , eines 2+2 sowie einen echten 4sitzer . Beide selten in Europa und gebraucht günstig gekauft . In der Stadt und näheres Umland ist das Kleinere erste wahl , auf längeren Strecken das Grössere . Es gibt nichts schöneres als offen Zufahren sobald es das Wetter zulässt .

  • re-play

    Ich warte mal auf das Evoque-Cabrio!

    • maroon

      ist wohl randprogramm??

    • re-play

      Vielleicht, allerdings seit ich den ersten X6 gesehen habe, denke ich mir, dass SUV und Cabrio gut vereinbar wäre!

  • mitternachtschwarz

    Freunde – biiiiiite kaufts wieder mehr Cabrios und nicht diese hochbeinigen Kisten die mit Sportfahrwerk wiederum runter gebracht werden oder solche Yetis, Caddys und anderweitige hässliche Lieferwagen…., fahre jetzt seit langem einen Opel Cascada – einfach nur toll – Lebensqualität, Freude am Fahren… fahre jetzt sogar widerum echt spazieren undm nicht nur öde von A auf B – das habe ich mit den verlöteten Kisten schon lange nicht mehr gemacht. Der Nächste Sommer kommt – bestimmt !!!!

    • E.Wiedner

      Dümmer geht es nicht mehr. Wenn ich eine Familie mit Kindern habe, was soll ich mi einem Cabrio. Dein IQ liegt wahrscheinlich nahe der menschlichen Körpertemperatur!

    • mitternachtschwarz

      Kollege Wiedner – verstehst den Sinn nicht – gut – nur solche IQ Aussagen wiederspiegeln von alleine deinen Geist. L.g.

    • Der Schwedenkönig

      Muß schlimm sein, wenn man Cabriofahren möchte und wegen Sachzwängen nicht kann/darf.

    • Mikkel Crunch

      Na geh. Du musst Familyvan fahren? Kannst oder darfst nicht Cabrio fahren? Deswegen eifersüchtig und anderen blöd kommen? Ich denke deine Körpertemperatur ist prinzipiell zu hoch… Dünnbrettbohrer…

    • Traxdata

      So eine Meldung kann nur von jemandem kommen der noch nie ein Cabrio hatte und bei seiner Einstellung vermutlich auch nie eines haben wird. Viel Spaß jedenfalls mit deinem Van/Kombi/spaßbefreiten Auto in diesem Sommer…

    • Ölprinz

      Wenn ich eh schon Kinder habe, was soll ich dann mit Sex….

    • Helmut

      Lieber E.Wiedner,
      das mit dem IQ hättest Du besser unterlassen, es zeigt nur, welchen Du offenbar selbst hast. Meiner liegt übrigens so um die 140 …
      Erstens … es gibt auch Cabrios für 5 Personen, soviel zur Familie mit Kindern,
      Zweitens .. wenn jemand gerne Cabrios fährt, warum wirst Du dann ausfallend ? Spielt da ein wenig Neid mit ???
      Drittens … Mir machte bis vor einigen Jahren Autofahren auch keine Freude mehr, seit ich als Zweitwagen einen 25 Jahre alten BMZ Z1 habe, doch wieder. Keine Autobahnen mit Lärmschutzwänden, wo man von der Gegend nichts mehr sieht, sondern Bundesstraßen
      und Temo 100 oder weniger, je nach Situation.
      Denk mal DARÜBER nach, daß es auch Menschen gibt, die das Auto nicht nur als „Transportmittel“ sehen, sondern um Freude am Fahren zu haben. Wenn da nur nicht diese Miesmacher in Ihren SUVs wären….

    • herbi52

      Ich kann mitternachtschwarz nur zustimmen. Bin 38 Jahre nur „verlötet“ gefahren und seit 5 Jahren auch offen. Verlötet auf Autobahnen von A nach B, offen von A über Umwegen, Nebenstraßen ev. mit Übernachtung irgendwo nach B. Der Unterschied ist tatsächlich wie Tag und Nacht. Sollte man ausprobieren wenn die Mühsalen des Alltags nicht mehr so wichtig sind.
      (Derzeit Opel Astra G Bj. 2004, auf der Suche nach Cascada oder Saab 9-3)

pixel