Lkw-Felge von Scania
Scania wehrt sich gegen die VW-Übernahme.
 

Scania wehrt sich gegen die VW-Übernahme

Aus Sicht des schwedischen Lkw-Herstellers Scania beinhaltet das Angebot der Deutschen keine langfristigen Geschäftsaussichten.

18.03.2014 APA

Der deutsche Autokonzern Volkswagen muss mit mehr Widerstand aus Schweden rechnen, als möglicherweise erwartet. Seine Lkw-Tochter Scania lehnt das Übernahmeangebot ab. Ein Ausschuss des Scania-Führungsgremiums empfiehlt nach Angaben vom Dienstag den Aktionären, das VW-Offert abzulehnen. Dieses spiegle nicht die langfristigen Geschäftsaussichten des Unternehmens wider.

Angebot läuft noch bis 25. April

Der deutsche Konzern hatte den Scania-Minderheitsaktionären am 21. Februar angeboten, die restlichen Anteile für 200 Schwedische Kronen (22,6 Euro) je Aktie zu kaufen. Bisher hält VW zusammen mit seiner Lkw-Tochter MAN 62,6 Prozent des Kapitals und 89,2 Prozent der Stimmrechte an Scania. Den Erwerb der restlichen Anteile will sich Volkswagen insgesamt 6,7 Mrd. Euro kosten lassen. Das Angebot läuft vom 17. März bis 25. April.

Volkswagen will Angebot nicht erhöhen

Volkswagen teilte am Dienstag mit, sein Anbot zur Komplettübernahme von Scania nicht erhöhen zu wollen. Das Angebot beruhe auf Annahmen, die die langfristigen Einschätzungen von Scania widerspiegelten. Der angebotene Preis von 200 schwedischen Kronen (22,6 Euro) je Aktie stelle ein attraktives und ausgewogene Angebot dar, sowohl für die Aktionäre von Scania als auch von Volkswagen. Folglich sehe VW keinen Anlass, seine Position zu ändern.

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