Der erste Saab 9-3, nach der Insolvenz, rollt vom Fließband
Dank chinesisch-japanischer Hilfe produziert Saab wieder
 

Saab hat sein erstes Auto nach der Insolvenz gebaut

Aufgrund der Übernahme eines Konsortiums konnte sichergestellt werden, dass Saab wieder in die Autoproduktion einsteigt.

20.09.2013 APA

 

Erst durch die Übernahme eines Konsortiums 2012 konnte Saab wieder in die Autoproduktion einsteigen, zuvor musste der schwedische Fahrzeughersteller Insolvenz anmelden. Jetzt ist das erste Auto nach der Saab-Pleite vom Fließband gerollt. Der Wagen sei ein erstes Testauto basierend auf dem Saab 9-3, sagte Johan Andersson, Sprecher von National Electric Vehicle Sweden (NEVS), die die Autosparte Saab im vergangenen Jahr übernommen hatte.

Test der Produktionsabläufe

Die Verhandlungen der Gruppe mit etwa 500 Zulieferern seien zwar noch im Gange, sagte ein NEVS-Sprecher im schwedischen Radio. Die Produktionsabläufe im schwedischen Trollhättan sollten aber schon einmal getestet werden. „Es wird mehr Testwagen geben. Dieses Auto hat nicht alle Komponenten, die für die Serienproduktion eingeplant sind.“ Mehr als 300 Mitarbeiter bereiten die Produktion vor.

2014 mit Elektroauto

Zuvor hatte NEVS angekündigt, noch in diesem Herbst mit der neuen Produktion des Saab 9-3 zu beginnen, der dem Modell von 2002 im Wesentlichen entspreche. Bis 2014 wolle man den Wagen zu einem Elektroauto weiterentwickeln.

In chinesisch-japanischen Händen

Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Im Dezember 2011 musste Saab nach Monaten ohne Produktion und Einnahmen Insolvenz beantragen. Im Juni 2012 ging die Marke an das chinesisch-japanisches Konsortium.

 

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  • Autojoe

    Finde ich gut dass es wieder ein Auto gibt welches sich von der Premium Schickeria und vom asiatischen Einheitsbreit abhebt. Hoffentlich halten sie dies auch finanziell durch.

  • Ravenbird

    Es ist schön, daß die Menschen in dieser Gegend wieder Arbeit haben.
    Egal, ob die Marke Saab jemals wieder an das anknüpfen kann, was sie mal war: Eine Automarke für Perfektionisten, die das Individuelle lieben.

    • Markus Polli

      Ich kann dir nur zustimmen,hoffe aber dass Saab trotzdem ein Farbkleks bleibt.

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