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Rolls Royce Dawn: Morgendämmerung

Der Rolls Royce Dawn ist die Cabrioversion des Wraith und kommt 2016 auf den Markt. Womit der Aufstieg der Marke weitergehen kann.

19.05.2015 Online Redaktion

Rolls Royce hatte im vergangenen Jahr ein Luxusproblem. Die chinesische Regierung fuhr ein Anti-Korruptionsprogramm, was den Absatzzahlen eine leichte Delle verpasste. Trotzdem konnte die Marke einen Rekordabsatz von 4.063 Fahrzeugen vermelden. 2015 wird noch besser laufen, wenn in China erst einmal die Hysterie über die Herkunft der Gelder abgeklungen ist.

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© Bild: Werk

Ein neues Cabrio für Chinas Superreiche

Sobald das der Fall ist, wird der Rolls Royce Dawn auf den Markt kommen. 2016 um genau zu sein. Der Wagen ist die Cabrioversion des Wraith und dürfte sich damit preislich in das solide Mittelfeld der Marke einordnen. Denn der Wraith beginnt hierzulande bei 360.050 Euro. Der Dawn dürfte etwas teurer werden. Wären wir Rolls Royce, wir würden 20 Kilo beim Preis draufschlagen, um uns das Stoffverdeck abgelten zu lassen.

Billiger ist derzeit nur der Ghost zu haben (ab 349.638 Euro), aber das ist auch eine Limousine. Das Phantom spielt überhaupt in einer ganz anderen Liga und kommt ab 526.776 Euro. Die Kundschaft ist klar: wer Rennpferde und eine Gulfstream hat, der braucht ein Rolls Royce Phantom.

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© Bild: Werk

Das sind die Regionen, die man mit Rolls Royce verbindet. Außer, man ist ein reicher Chinese. Denn ein chinesischer Rolls-Royce-Kunde ist satte zehn Jahre jünger als sein europäisches oder nordamerikanisches Pendant. Dieser Geldnachwuchs würde gerne noch selber fahren. Die Limousine soll sich der Papa kaufen, den Rolls Royce Dawn gibt es für den Lütten.

Der Wraith mit ohne Dach

Rolls Royce hat seinen offenen Wraith bereits ausgesuchten Händlern gezeigt. Die wurden offensichtlich auf Linie gebracht, es finden sich nämlich keinerlei Bilder im Netz. Lediglich die üblichen Erlkönig-Fotos mit abgeklebter Karosserie sind zu finden.

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© Bild: Werk

Aber große Überraschungen sind beim Design eher nicht zu erwarten. Unter der Haube dürfte der bekannte 6,6 Liter Zwölfzylinder sitzen, der auch schon im Wraith arbeitet und dort 632 leistet. Der Name Dawn stammt übrigens aus den 1950er Jahren. Zwischen 1950 und 1954 entstanden in Summe 28 gleichnamige Cabrios. Die Bilder zeigen ein 1952er Modell.

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