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Renault-Vertriebschef Jerome Stoll rechnet für 2014 mit einem Plus von einem Prozent am europäischen Markt.
 

Renault will Absatzkrise mit Billigmodellen trotzen

Renault verkaufte 2013 um 3,1 Prozent mehr Autos – 2014 soll die Absatzkrise in Europa ein Ende haben

21.01.2014 APA

Renault will die Absatzkrise in Europa mit billigeren Modellen bekämpfen. Mit ersten Erfolgen: Der französische Autobauer verkaufte 2013 dank einer stärkeren Nachfrage in Russland und anderen Schwellenländern mit 2,63 Millionen Autos um 3,1 Prozent mehr Fahrzeuge als noch im Jahr davor.

Geringeres Plus in Europa

In Europa fiel das Plus zwar schwächer aus; wegen des schrumpfenden Marktes gewann Renault dennoch Marktanteile, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Punkten konnte das Unternehmen vor allem mit den ohne große Extras ausgestatteten Dacia-Modellen.

Renault rechnet 2014 mit Ende der Absatzkrise in Europa

Renault rechnet für dieses Jahr mit einem Ende der seit sechs Jahren anhaltenden Krise auf dem europäischen Automarkt: Vertriebschef Jerome Stoll erwartet 2014 wieder ein leichtes Plus von einem Prozent. Dagegen werde der weltweite Auto-Absatz wohl nur noch um zwei Prozent zulegen, statt um 3,9 Prozent wie noch im vergangenen Jahr. Umsatz- und Ergebniszahlen will Renault am 13. Februar mitteilen.

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