Renault treibt die Bemühungen bei E-Autos weiter
 

Renault plant E-Carsharing-System

Der französische Autobauer prüft Kooperationsmöglichkeiten mit Bollore – die beiden Konzerne könnten ein speziell auf Carsharing-Systeme zugeschnittenes Auto entwickeln

13.09.2013 APA

Bei der IAA war Renault in Bezug auf seine Ziele für Elektroautos zuletzt zurückgerudert – die Entwicklungen in dem Bereich werden aber eifrig vorangetrieben. Wie der französische Autobauer am Donnerstagabend bekannt gab, werden nun neue Kooperationsmöglichkeiten bei Elektrofahrzeugen geprüft. Eine umfassende Zusammenarbeit mit dem ebenfalls französischen Mischkonzern Bollore werde in Erwägung gezogen. Dieser hat in Paris das mit E-Autos betriebene Carsharing-System Autolib‘ aufgebaut, das als weltweites Vorzeigeprojekt für Elektromobilität gilt. Bis Ende 2013 sollen im Großraum der französischen Hauptstadt 3000 sogenannte Bluecars und 6600 Ladestationen verfügbar sein.

Entwicklung eines E-Autos für Carsharing-Konzepte

Die Kooperation zwischen Renault und Bollore könnte den Angaben zufolge unter anderem die gemeinsame Entwicklung eines speziell auf Carsharing-Systeme zugeschnittenen Elektroautos umfassen. Dieses würde ersten Plänen zufolge nur drei Plätze haben und mit einer 20-kWh-Batterie auf eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern kommen. Zudem soll geprüft werden, ob sich Renault an der Produktion der aktuellen Viersitzer beteiligen kann. Weiteres mögliches Projekt sei der Aufbau eines Joint Ventures zur Vermarktung von Carsharing-Systemen, hieß es. Wann eine endgültige Entscheidung über die Kooperation gefällt werden soll, teilten die Unternehmen zunächst nicht mit. Gemeinsam mit seinem Allianz-Partner Nissan ist Renault bereits jetzt weltweite Nummer eins beim Absatz von Elektro-Fahrzeugen.

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