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Renault, Nissan und Mitsubishi wollen Kooperation ausweiten

Die drei Konzerne planen eine umfassende Zusammenarbeit in den Bereichen Fahrzeuge, Technologien und Produktion.

05.11.2013 APA

Renault und dessen Partner Nissan prüfen eine umfassende Kooperation mit dem japanischen Autobauer Mitsubishi. Diese soll Fahrzeuge, Technologien und die Produktion umfassen, teilten die drei Konzerne am Dienstag mit. Mitsubishi ist über eine Allianz mit dem Renault-Partner Nissan bereits mit dem zweitgrößten französischen Autobauer verbandelt.

Mitsubishi-Limousinen auf der Basis von Renault-Fahrzeugen und Elektrofahrzeuge geplant

Unter anderem sind zwei Mitsubishi-Limousinen der Marke Sedan auf der Basis von Renault-Fahrzeugen geplant, eine davon soll in einer  Renault-Fabrik in Südkorea gefertigt werden und sei für den amerikanischen sowie kanadischen Markt bestimmt. Südkorea und die USA sind Freihandelspartner. Deswegen werden von dem asiatischen Land nach Amerika exportierte Wagen künftig kaum noch mit Zöllen belastet. Wo der zweite gemeinsame Wagen gefertigt werden könnte, ist noch unklar. Die Kooperation soll sich auch auf Elektro-Fahrzeuge erstrecken – ein Bereich, in dem Nissan und Mitsubishi bereits aktiv sind. Wahrscheinlich werde ein neuer Kleinwagen zusammen entwickelt.

Mitsubishi derzeit partnerlos

Sprecher von Nissan und Mitsubishi sagten, es gehe bei den aktuellen Gesprächen nicht um eine zusätzliche Kapitalverflechtung der drei Unternehmen. Renault hält 43,4 Prozent am Nissan-Konzern, der wiederum zu 15 Prozent an den Franzosen beteiligt ist. Mitsubishi war in der Vergangenheit mit Daimler verbündet. Die Zusammenarbeit blieb aber ohne große Erfolge und wurde letztlich beendet. Mitsubishi steht momentan ohne größere Partnerschaft da. Das Unternehmen will noch diese Woche einen mittelfristigen Geschäftsplan vorstellen.

 

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