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Renault und Nissan intensivieren Kooperation für „sofortigen Anstieg der Effizienz“

Engere Zusammenarbeit soll Kosten senken und Rückstand auf VW und Toyota verringern

17.03.2014 APA

Renault und Nissan kündigten am Montag an, künftig in einem neuen Management-Team Produktion, Forschung, Entwicklung sowie Einkauf und Personalführung zu bündeln. Der gemeinsame Konzernchef Carlos Ghosn verspricht sich davon einen „sofortigen Anstieg der Effizienz“.

Engere Zusammenarbeit soll Kosten senken

Die engere Zusammenarbeit soll vor allem Kosten senken und den Rückstand in der Produktion gegenüber Rivalen wie Volkswagen und Toyota wettmachen. Beide Konzerne haben bereits ihre Produktionsketten verzahnt und wollen neue Modelle für den Massenmarkt bauen. Bis 2016 will Ghosn die Ausgaben um mindestens 4,3 Milliarden Euro reduzieren.

Allianzen zur Überbrückung der schwachen Pkw-Nachfrage in Europa

Den Massen-Herstellern macht die schwache Pkw-Nachfrage in Europa zu schaffen. Viele von ihnen suchen deswegen ihr Heil in Allianzen, um die Kosten zu senken. Renault war im abgelaufenen Jahr operativ in die roten Zahlen gerutscht. Der japanische Partner profitierte hingegen vom schwachen Yen, der das Export-Geschäft beflügelt. Renault ist mit 43,4 Prozent an Nissan beteiligt, im Gegenzug hält Nissan 15 Prozent an Renault.

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