Renault Kangoo Z.E. front vorne seitlich
Elektro wird praktisch.
 

Testbericht: Renault Kangoo Z.E.

Das neue Allzweck-Werkzeug: lautlos & kraftvoll

15.09.2013 Autorevue Magazin

Der Wahnsinn ist vorüber. Wir können also zur ­Tagesordnung zurückkehren. Anstatt vollmundig eine elek­trische Zukunft herbeizudeuteln, die so ohnehin nicht kommen wird, wenden wir uns den konkreten Möglichkeiten zu. Zum Beispiel jenem Elektroauto, von dem wir uns am ehesten vorstellen können, dass wir es auch brauchen könnten, dem Renault Kangoo Z.E.

Mit kurzem Radstand gibt es ihn als zweisitzigen verblechten Transporter und mit langem Radstand zusätzlich auch zur ­Personenbeförderung, das heißt, fünfsitzig.

Das Nutzerprofil ist schnell erklärt:

Der Z. E. ist weder Stadt- noch Landauto, sondern ein Kurzstreckenauto. In dieser Eigenschaft reicht eine Batterieladung ungefähr für einen Tag, nämlich mehr als 100 Kilometer in Echt. Und weil jeder irgendwann schlafen muss, ist die Pause zum Laden auch kein Problem.

Das heißt, dieses Auto ist ein hochtalentiertes Transportgerät, noch dazu mit gewohnt sicheren Fahreigenschaften und erquicklich leisem Benehmen. Als eines von ganz wenigen Autos schafft es den Billy-Test: Neben vier Personen finden auch noch mehrere Billy-Regale Platz.

Renault Kangoo Z.E. motorraum motor

Um die Batterien, normalerweise ein dramatischer Kostenfaktor bei einem Elektroauto, braucht man sich auch keine Sorgen zu machen, denn die werden geleast und, wenn sie kaputt sind, ausgetauscht. Das Ausborgen der Batterien kostet monatlich ungefähr so viel wie eine Tankfüllung beim normalen Auto, nämlich 72 Euro.

Damit schraubt sich der Fahrzeugpreis nicht in schwindelnde Höhen, übersteigt mit 26.400 Euro den Preis eines konventionellen vergleichbaren Autos zumindest nicht dramatisch. Alsdann! Installateure! Elektriker! Tapezierer!

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