Carlos Ghosn CEO von Renault auf der IAA Frankfurt 2013
Ghosn (r.) hat ein ehrgeiziges Ziel.
 

Gewinneinbruch bei Renault

Aufgrund von massiven Abschreibungen verzeichnet der französische Autohersteller Renault einen deutlichen Gewinneinbruch.

13.02.2014 APA

Der Nettogewinn für das Jahr 2013 ist bei Renault, unter anderem durch umfassende Abschreibungen, deutlich gesunken. 586 Millionen Euro bleiben dem französischen Autobauer am Ende übrig. Auf dem Ergebnis lasteten Abschreibungen und Umstrukturierungskosten in der zweiten Jahreshälfte in Höhe von 500 Mio. Euro.

1,242 Milliarden Euro operativer Gewinn

Den operativen Gewinn bezifferte Renault mit 1,242 Mrd. Euro. Der Umsatz im abgelaufenen Jahr war mit 40,93 Mrd. Euro fast unverändert.

Ehrgeiziges Ziel für 2014

Für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern optimistisch. Der Gewinn in der Autosparte werde wachsen, erklärte der Konzern. Renault kündigte an, die operative Marge im Jahr 2017 auf 5 Prozent steigern zu wollen. Dies sei ein ehrgeiziges, aber realistisches Ziel, sagte Renault-Chef Carlos Ghosn. Im vergangenen Jahr war die Marge auf 3 Prozent gestiegen.

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