Renault Clio Grandtour Kombi R-Link
Stabilisatoren und Dämpfer überarbeitet und schon fährt der Kombi wie der kurze Clio.
 

Lade lieber sanft

Renault Clio Grandtour – im Nebenberuf Kombi.

22.02.2013 Online Redaktion

Der Renault Clio wird zum Grandtour, also zum Kombi, in dem die Marke ihn um 20,4 Zentimeter verlängert. So gibt es Platz für bis zu 1380 Liter, wenn die hintere Sitzreihe umgelegt ist. 440 Liter sind es bei aufgestellten Sitzen. Was die reine Literzahl angeht liegt er auf Augenhöhe mit dem Hyundai i30 CW (1395 Liter) und dem Skoda Fabia Combi (1485 Liter).  Auch der Beifahrersitz lässt sich im Renault Clio Grandtour umlegen, womit dann eine fast zweieinhalb Meter lange Ladefläche entsteht.

An die Insassen wird nebenbei gedacht. Denn durch die Verlängerung des Autos fällt die Dachlinie etwas später ab, womit mehr Kopffreiheit bleibt. Für den Fahrer ändert sich beim Kombi indes wenig, der weiß immer noch nicht wohin mit seinem rechten Knie.

Viel schwerer als der kleine Clio ist der Grandtour nicht geworden, aber eben länger. Und so bekam er vorne härtere Stabilisatoren und hinten straffere Dämpfer spendiert. In Summe fährt sich der Kombi genauso wie der kleine Clio. Unaufgeregt. Im besten Wortsinn.

Renault Clio Grandtour Kombi R-Link

Den Schwerpunkt legte Renault aber nicht auf Motor, Fahrwerk oder Laderaum – nein, das scheinen Kleinigkeiten aus dem vorigen Jahrzehnt zu sein – sondern auf R-Link. Eine Art Tablet, das die Aufgaben übernimmt, die andere Hersteller in eine Legion von Knöpfen und Schalter packen.

Das Tablet beherrscht den Innenraum. Wirklich intuitiv lässt sich das System leider nicht bedienen. Es sei angeraten, sich erst einmal im Stand mit all den Funktionen auseinander zu setzen. Schließlich bietet Renault für ihr System einen eigenen App-Store an, mit dem sich die Elektronik selbstständig erweitern lässt. Email schreiben, Fotos und Videos betrachten, automatische Parkplatzsuche… alles machbar. Und selbstverständlich kann auch der Motorsound eingespielt werden.

Wem der normale Clio-Sound zu fad ist, der kann über eine App unter anderem einen Moto GP-Sound einstellen, die Renault Vivastelle von 1932 simulieren lassen oder den futuristischen Sound einer Elektrostudie auf die Ohren bekommen. Die Geräusche werden über das normale Soundsystem eingespielt und überschatten sehr souverän den normalen Dieselsound.

Fünf Motoren werden ab Marktstart (11. März) zur Verfügung stehen.

Benziner:
1,2 16 V 75 – 73,5 PS, 5,5 Liter auf 100 Kilometer, ab 13.350 Euro.
Energy TCe 90 – 90 PS, 4,5 Liter, ab 16.150 Euro.

Diesel:
dCi 75 – 75 PS, 3,6 Liter, ab 17.350 Euro.
dCi 90 – 90 PS, 3,4 Liter, ab 19.450 Euro.
dCi 90 83 Gramm – 90 PS, 3,2 Liter, ab 18.350 Euro.

Mehr zum Thema
pixel