Ein Tag im Rallye-Porsche 911 Luftgekühlt

Perfekter Sommertag, lufgekühlt: Das „LuftAuto“ ist eine Hommage an Porsches Rallye-Hochzeit in den Achtzigern.

05.08.2016 Online Redaktion

Der Luftgekühlt Porsche 911, auch bekannt unter dem klingenden Namen LuftAuto, sieht nicht nur gut aus, sondern erfüllt auch noch mehrere gute Zwecke. Zum Einen eignet sich der 911er im Rallye-Stil hervorragend als Alltagsauto, zum Anderen kann man mit ihm auch abseits befestigter Straßen viel Spaß haben. Außerdem erzielte der Porsche bei einer Auktion stolze 275.000 US-Dollar, die der Bauchspeicheldrüsenkrebs-Forschung zugute kommen. Alles in Allem kann man also festhalten: Der Luftgekühlt Porsche 911 ist ein großartiges Auto.

Gebaut wurde das LuftAuto nicht, wie der Name „Luftgekühlt“ vermuten lassen könnte, von deutschsprachigen Porsche-Fans. Die Idee hatten der amerikanische Rennfahrer und zweifache Le Mans-Klassensieger Patrick Long und Howie Idelson, die unter dem Namen „Luftgekühlt“ diverse Events für die Freunde von, nun ja, luftgekühlten Porsche abhalten. Zur Umsetzung ihres Projekts holten sich die beiden zahlreiche Unterstützer wie den Autowerbefilmer und Pikes Peak-Gewinner Jeff Zwart oder Rod Emory, der für seine Outlaw Porsche bekannt ist, ins Boot. Das LuftAuto basiert auf einem 911 Carrera aus dem Jahr 1985 und ist eine Hommage an Porsches Rallye-Hochzeit in den Achtzigern.

Nachdem das Auto für mehr als eine Viertel Million Dollar den Besitzer wechselte – das Geld wurde dem Autumn Leaves Project zur Bekämpfung von Bauchspeicheldrüsenkrebs gespendet – landete es in der Garade von Eli Kogan. Kogan war so gut, die Begeisterung über sein vielseitiges Fahrzeug nicht für sich zu behalten, sondern seine Freude mit uns zu teilen. In einem kurzen Film mit dem Titel „Surfin‘ Safari“ zeigt der Amerikaner, wie viel Spaß man mit dem LuftAuto im ländlichen Colorado haben kann. Schön zu sehen, dass der Luftgekühlt 911 genutzt wird, wofür er gebaut wurde, und nicht in irgendeiner Garage versumpert.

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