Bald soll ein weiterer Schritt in der Revolution der Radargeräte getan werden. (Das Bild zeigt ein Radargerät, wie es derzeit von der Polizei verwendet wird) © laggers.at
Bald soll ein weiterer Schritt in der Revolution der Radargeräte getan werden. (Das Bild zeigt ein Radargerät, wie es derzeit von der Polizei verwendet wird) © laggers.at
 

NEU: Radarpistole für Handy-nutzende Autofahrer

Ein neues Gerät erkennt, wenn ein Autofahrer sein Handy benutzt – Unterscheidung zwischen SMS, Anrufen und Datentransfer möglich

24.09.2014 Online Redaktion
Über 60 Prozent der Autofahrer geben zu, beim Fahren trotz aller Vernunft doch das eine oder andere Mal zum Handy zu greifen. Die ganze Aufklärungs- und Schock-Arbeit scheint wenig zu helfen. Wenn es freiwillig nicht funktioniert, muss man die Autofahrer eben zu ihrem Glück (=unfallfreien Fahrten) zwingen – das scheint sich eine amerikanische Firma namens ComSonics zum Motto gemacht zu haben.

Neues Gerät erkennt SMSende, telefonierende und Internet-surfende Fahrer

ComSonics entwickelt eine Radarpistole, die erkennen soll, wenn Autofahrer hinter dem Steuer ihr Handy benutzen. Das funktioniert durch die Ortung von Funkfrequenzen. Der „Handy-Radar“ soll zwischen SMS, Anruf und Datenverbindungen unterscheiden können. wie Malcolm McIntyre von ComSonics im Interview mit HamptonRoads erklärte. Die selbe Technologie werde von Technikern genutzt, die ein beschädigtes Kabel aufspüren. Besonders in Virginia, wo ComSonics ansässig ist, sei diese Unterscheidung besonders wichtig. In dem US-Bundesstaat ist das SMS-Schreiben am Steuer nämlich verboten, wohingegen Erwachsene beim Autofahren telefonieren dürfen.

© Bild: HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com

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Handy-Radarpistole kann SMS nicht entschlüsseln

McIntyre zufolge ist das Handy-Radargerät „fast schon in Produktion“, muss aber noch einige Hürden überwinden. Beispielsweise muss das Gerät erst gesetzlich genehmigt werden, zudem gibt es noch Bedenken betreffend den Datenschutz zu klären – obwohl McIntyre betonte, dass die „SMS-Radarpistole“ nicht in der Lage sei, die gesendeten Informationen zu entschlüsseln.

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  • Knittl

    Also das ist nichts anderes als eine Abzocke. Wie weiß der mit der Pistole das du eine Freisprechanlage hast.
    Solltest du in der Vorbeifahrt gemessen und angezeigt werden, dann beweis mal 1 Monat später das du per Freisprechanlage telefoniert hast, oder bei der Anhaltung legst du auf, beweiß das mal.
    Also da lassen sich einige Leute wieder mal was einfallen um die Autofahrer zur Kasse zu bitten.
    Wenn wir so dringend Geld benötigen in der Staatskasse, vieleicht sollte man die Struktur verändern, weniger Politiker. Die Polizeiposten die für unsere Sicherheit verantwortlich sind sperren wir zu, aber die Herrschaften die sich die Taschen anfüllen – warum spart man hier bei den Politiker und der Verwaltung nicht. Politikerpensionen wie in der Marktwirtschaft – Durchrechnungszeitraum 40 Jahre und keine Mehrfachbezüge und die Pension gedeckelt. Politiker haften für Versprechen und grob Fahrlässig angerichteten Schaden wie bei jedem Unternehmer üblich. Na wie wärs?!

  • René Müller

    Zusätzlich zu Ernst Moispointner: und was, wenn der Beifahrer oder jemand auf der Rückbank hinter der Fahrer SMS schreibt, Datenverkehr am Laufen hat oder telefoniert? Das Gesetz, das Grundlage ist für eine solche Überwachung, will ich ja mal lesen… ;-)

  • Karl Heisler

    Hoffentlich werden einmal alle Hady Benützer ohne Freisprechanlage ordentlich bestraft. Viel Geld wird für Spoiler u. unnötige Lautsprecher ausgegeben aber Geld für eine Freisprechanlage haben Sie nicht.

    • Knittl

      Na und wie weiss die Pistole das du mit Freisprechanlage telefonierst?

  • lars.vegas

    So ein Schmarrn, kann ich nicht glauben – und, btw., sollte das funktionieren und eingeführt werden braucht es sicher keinen Beweis gegen den AutofahrerIn.
    Am besten eine Anonyme nach einigen Wochen-Österreich OJE

  • Hero

    … ist wohl ein fake? oder hat Man/Frau kein neues Foto von einem blitzenden Staatsorgan?
    Auf diesem Foto sieht Man/Frau noch ein Gendarmerie – Fahrzeug (anno 19xx), das es schon Jahrzehnte nicht mehr gibt.

  • Helga Euler

    Gott sei Dank kommt solche Überprüfung
    manchmal glaub ich der vor mir fahrende schläft weil er auf der dritten Spur ganz langsam fährt, später komme ich drauf, dass er telefoniert und sich ja gar nicht auf den Verkehr konzentriert. Sollen die Leute sich Freisprechanlage zulegen aber nicht die anderen Fahrer nerven bzw gefährden.

  • Ernst Moispointner

    Aber ne Sichtverbindung braucht es wohl auch – oder erkennt das Ding auch, dass ich via bluetooth mit dem Boardsystem des Fahrzeuges freispreche?
    Das hätte sich mir aus dem Artikel nicht eröffnet …

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