Wolfgang Porsche bei der 50 Jahre 911 Feier
Am 10. Februar 2014 beginnt der Prozess gegen Porsche.
 

Prozess gegen Porsche: Schadensersatzforderung von 1,36 Milliarden Euro

Der deutsche Autobauer Porsche sieht sich mit Schadensersatzansprüchen von Hedgefonds in Milliardenhöhe konfrontiert. Am 10. Februar beginnt der Prozess.

18.12.2013 APA

Der Autobauer Porsche wollte im Jahr 2008 den Volkswagen-Konzern übernehmen, dieses Vorhaben scheiterte damals, für die deutsche Justiz ist dieses Kapitel jedoch nicht abgeschlossen. Am 10. Februar beginnt vor dem Stuttgarter Landgericht ein Schadenersatzprozess, in dem 24 Hedgefonds insgesamt 1,36 Mrd. Euro von der Porsche Holding einfordern, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. (28 O 183/13)

Vorwurf der Hedgefonds

Die Hedgefonds werfen Porsche vor, vor der offiziellen Verkündung der Übernahmepläne im Oktober 2008 öffentlich und im persönlichen Kontakt falsche Angaben zu dem Vorhaben gemacht zu haben. Bei ihren hochspekulativen Geschäften mit VW-Aktien hätten die Hedgefonds deshalb viel Geld verloren.

Porsche wollte 75 Prozent der Stammaktien von Volkswagen

Am 26. Oktober 2008 hatte Porsche öffentlich bekannt gegeben, 75 Prozent der Stammaktien von Volkswagen übernehmen zu wollen. An der Börse schoss der Kurs der Volkswagen-Aktie daraufhin in die Höhe. Ein Papier zwar zwischenzeitlich über 1.000 Euro wert.

Bisher hat Porsche die Prozesse gewonnen

Einen ersten Schadensersatzprozess in Deutschland wegen der Übernahmeschlacht hatte Porsche im vergangenen Jahr gewonnen. Das Braunschweiger Landgericht hatte im September 2012 die Klagen eines Privatanlegers und einer Schweizer Bank zurückgewiesen, die wegen angeblicher Marktmanipulation zusammen 4,5 Mio. Euro von Porsche gefordert hatten. Auch vor einem New Yorker Gericht hatte Porsche in erster Instanz Recht bekommen.

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  • Ravenbird

    Ein paar Asoziale sind noch reicher geworden, den Rest zahlt der Kunde vom VW Konzern.
    Good Show…

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