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Einbrüche auf den CEE-Märkten glich die PHS mit den neu übernommenen Märkten in Südamerika und Tschechien aus.
 

Porsche Holding Salzburg kritisiert mögliche NoVa-Erhöhung

Die Porsche Holding Salzburg kritisiert die mögliche NoVa-Erhöhung in Österreich – „Branche wurde nicht einbezogen oder gefragt“

12.12.2013 APA

Die Porsche Holding Salzburg (PHS) kritisierte die mögliche NoVa-Erhöhung in Österreich„Es ist symptomatisch – die Branche wurde nicht einbezogen oder gefragt“, so Geschäftsleitungssprecher Alain Favey. Er forderte weiter eine Einbindung in Gespräche und schlug vor, das NoVa-System insgesamt zu vereinfachen, „um so zumindest gleich viel oder sogar mehr zu lukrieren“. Die Vorteile der Autos würden „ignoriert“, obwohl es auch kein „Gegeneinander der Verkehrsmittel“ geben dürfe.

PHS hält Allzeithoch dank neuen Märkten – gleichbleibender Markt für 2014 erwartet

Die PHS geht laut Hochrechnung von November davon aus, ihr Allzeithoch bei den abgesetzten Neu- und Gebrauchtwagen aus dem Vorjahr heuer zu halten – dank der Neuerschließung von Märkten. Von einer Auslieferung von 590.000 Neuwagen wird ausgegangen. Einbrüche vor allem auf den CEE-Märkten glich die PHS mit den neu übernommenen Märkten in Südamerika – Chile, Kolumbien – und auch den Gang nach Tschechien aus. Ohne diese neuen Märkte hätte es ein Gesamt-Minus gegeben. Für 2014 erwartet sich die PHS sowohl in Österreich als auch in CEE einen gleichbleibenden Markt.

Sechststärkstes Autojahr in der Geschichte Österreichs

In Österreich erwartet man heuer insgesamt 317.00 Pkw-Neuzulassungen inklusive Kurzzulassungen bis 120 Tage (minus 5,7 Prozent) mit einem „erneuten Rekord“ beim Marktanteil der Volkswagen-Konzernmarken von knapp 36 Prozent (rund 114.000 Stück/Vorjahr: 183.807 Neuwagen). Die 317.000 Neuzulassungen entsprächen immer noch dem sechststärksten Autojahr in der Geschichte Österreichs, so Favey. Investieren würde man hierzulande derzeit 80 Mio. Euro – etwa in ein Teilelager in der Stadt Salzburg, „weil die Autos immer komplizierter werden“.

Car-Sharing-Modell in österreichischen Städten geplant

Die Porsche Holding schmiedet derzeit Pläne für ein Car-Sharing-Modell in österreichischen Städten. Diese seien zwar „noch nicht konkret, aber wir arbeiten aktiv daran“, so Favey. Man befinde sich sowohl mit dem VW-Konzern als auch mit den Städten in Gesprächen. Vorstellbar sei der Einsatz einer Palette verschiedener Autos – ein Mix aus E-Autos und herkömmlichen Modellen. Um welche Städte es dabei gehe, wurde nicht konkretisiert.

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