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Porsche Boxster Spyder: Know Your Roots

Porsche möbelt seine kleine Sportwagenbaureihe mächtig auf. Nach dem Cayman GT4 folgt mit dem Boxster Spyder nun ein offenherziger Klassiker.

01.04.2015 Press Inform

Fast möchte man meinen, Porsche ist etwas verlegen ob seiner erfolgreichen SUVs und Panamera: Demonstrativ wird heuer die Sportwagen-Karte gespielt, nachdem der aktuelle 911er (ein guter Jahrgang, btw) in voller Blüte steht, folgen nun freudvolle Spielarten von Cayman und Boxster – beide Sportwagen der reinen Lehre.

Muckies des Cayman GT4

Boxster Spyder also. Die puristische Roadster-Variante gab es schon beim Vorgänger, eine Reminiszenz an den Porsche 550 Spyder, der nicht zuletzt durch James Dean unsterblich wurde. Zur Neuauflage wurde nun das 375 PS starke Boxertriebwerk vom Cayman GT4 implantiert. Das soll den offenen Doppelsitzer als leichtesten Boxster aller Zeiten in neue Leistungs-Dimensionen katapultieren: 0 auf 100 in 4,5 Sekunden, Top-Speed 290 km/h.

Porsche Boxster Spyder: Spaßmacher, kompromisslos

Der Spyder will kein Auto sein für alle Tage, keine dynamische Allzweckwaffe, sondern ein kompromissloser Spaßmacher, den man am Wochenende aus der Garage holt, wenn es richtig zur Sache gehen soll. Dafür garantiert nicht nur der Sechszylindersauger, sondern insbesondere das um 20 Millimeter tiefer gelegte Sportfahrwerk sowie die sportlichen Dreingaben innen und außen. Hinter den Kopfstützen ziehen wie einst beim Porsche 718 Karosserieelemente bis weit in den Heckdeckel. Front- und Heckansicht stammen vom neuen GT4. Für überraschende Regenschauer gibt es für die Fahrt in die Garage ein teilmanuelles Stoffdach. Nur auf Wunsch sind Details wie Klimaautomatik, Soundsystem oder Navigation zu bekommen. Im Juli fährt Porsche Boxster Spyder rechtzeitig zum Sommer in den Handel.

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