Die Aerodynamikstudie C29 ist erstmals öffentlich ausgestellt
Die Aerodynamikstudie C29 ist erstmals öffentlich ausgestellt
 

Die Porsche 959 Aerodynamikstudie C29

Noch ein Unikat aus dem Porsche Museum, die Porsche 959 Aerodynamikstudie C29.

12.10.2014 radical mag

Wenn man bei einem extrem schnellen Auto auf etwas verzichten kann, dann auf den Auftrieb. Die Luft, welche unter dem Auto durchströmt und bei hohem Tempo dafür sorgen kann, dass der Wagen abhebt. Um diesem Problem zu begegnen entstand in den Achtzigerjahren die extreme Form des Porsche 959, der 1983 auf dem Salon in Frankfurt debütierte. Nur ein Jahr zuvor erforschte man mit der Aerodynamikstudie C29 im Windkanal, welche Eigenschaften ein Auto haben muss, dass 315 km/h schnell ist._Museum Porsche 959

Die Besonderheiten der Porsche 959 Aerodynamikstudie C29

Bereits deutlich erkennbar sind der integrierte Heckspoiler und das lange Heck des späteren 959. Das Resultat der Bemühungen: Ein CW-Wert von 0,31 und das völlige Fehlen von Auftrieb (ein Fiat Panda hat 0,32…). Ermöglicht hat derartige Fahrleistungen auch der Sechszylinder-Boxer im Heck, der über zwei Turbolader verfügte und mit wassergekühlten Zylinderköpfen ausgestattet war. Trotz der Ausmaße dieses Autos wog das Erprobungsfahrzeug nur gerade 1.450 Kilogramm – so viel wie heute ein gut ausgestatteter VW Golf.

Vielen Dank an Markus Chalilow von radical-classics.com

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  • Marcus

    Das war ein irrer Meilenstein, 1983 (!)! Der nächste Meilenstein bei den Sportwagen war vielleicht 8 Jahre später der Maclaren F1?

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