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Ferry Porsche mit einem 928. Mit seiner Idee des leichten Heckmotor-Sportlers hatte der Neue nur mehr den Familiennamen gemein.
 

Porsche 928: Fastest Forward

Als der Porsche 911 dank Heckmotor schon ziemlich angestaubt war, sollte er durch den Transaxle-928 abgelöst werden, der praktisch alles besser konnte. Was die wahren Fans dann doch ein wenig anders sahen.

04.07.2016 Autorevue Magazin

Der Porsche 924 hatte dem achtzylindrigen 928 den Weg geebnet, dennoch stand er als Kulturbruch vor den Kunden: Dass die Zeit der Heck- und Mittelmotoren bei Sportwagen abgelaufen war, begann sich bei Porsche Anfang der 70er Jahre abzuzeichnen, also musste gegengesteuert werden. Der 914 wurde bereits 1976 durch den 924 ersetzt, damit war alles neu: Motor vorne und wassergekühlt, Getriebe hinten für perfekte Gewichtsverteilung, und ein nennenswerter Kofferraum ging sich auch noch aus, zugänglich per Heckklappe. 1976 notierte den Beginn der Transaxle-Ära bei Porsche. Sie sollte die Marke in die Moderne führen, was bis 1995 gelang – dann hatten die Vorgänger ihre Nachfolger überlebt, aber wir greifen vor. Als Porsche-Chef Ernst Fuhrmann die Entwicklung des 928 ins Rollen brachte, ...
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