Porsche 918 Hybrid Spyder Spider
Mit diesem Antrieb spart man sich richtig Geld beim Tanken.
 

Porsche 918 – Familienähnlichkeit

Aber beim Antrieb ist alles anders. (Beim Verbrauch übrigens auch.)

20.12.2012 Autorevue Magazin

Wer hinter den grünen Bremssätteln einen tieferen Sinn vermutet, liegt spurtreu richtig: Der Porsche 918 kombiniert seinen 4,6-l-V8 (580 PS) mit zwei Elektromotoren zum Plug-in-Hybrid, folglich kann er an der Steckdose geladen und rein elektrisch gefahren werden. Das geht rund 30 km weit, dann übernimmt wieder der V8, der aber nebenbei auch die Batterie speist. Auch ein Prototyp mit Schwungspeicher wurde schon gesichtet, dann aber gibt’s keinen Beifahrersitz, weil dort die beim Bremsen freiwerdende Energie als Schwungmasse gespeichert wird – der Fahrer kann sie per Knopfdruck abrufen, wenn ihm die Beschleunigung etwas zu lasch erscheint. Das wiederum ist schwer vorstellbar, immerhin liegen 795 PS Systemleistung und 780 Nm an, wenn Benzin- und Elektroantrieb zusammenspielen, und angetrieben werden natürlich alle vier Räder. Durchs Nachladen der Batterie an der Steckdose soll sich der MVEG-Verbrauch auf 3,0 l/100 km drücken lassen (wenn nun wirklich grüner Strom zum Einsatz kommt), in der Praxis wird’s wohl mehr sein. Die Nordschleife verspeist der 918 übrigens in 7:14 Minuten.

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