Der Porsche 911 Targa außen
Das ist er, der neue Targa. Das Dachteil ist herausnehmbar …
 

Vorstellung: Porsche 911 Targa

Zurück zu den Wurzeln heißt es bei Porsche für den 911 Targa, der kommt am 10. Mai auf den Markt, die Weltpremiere wird in Detroit gefeiert.

13.01.2014 Press Inform

Ordentlich abgestaubt und überarbeitet feiert der Porsche Targa sein Comeback, die Weltpremiere findet auf der North American International Auto Show in Detroit statt. Ab Mai 2014 wird der einstige Schiebedach-Kaiser zurück auf den Straßen sein, mit Bügel. Kreiert wurde er in den 1960er Jahren und kam besonders in den USA als Sicherheitsalternative zum 911 Cabrio auf den Markt. Der Porsche 911 Targa etablierte sich in den späten 60er und 70er Jahren zum Klassiker. Mit der Kreation des Porsche 911 Cabrio der G-Reihe Anfang der 80er Jahre war es mit der Pracht und Herrlichkeit der Targas vorbei. Weit weniger als zehn Prozent der Kunden entschieden sich nachfolgend für die Targa-Version der Elfer-Reihe.

_Porsche-911-Targa-blau-innenVorhang auf

Gab es beim G-Modell und der Baureihe 964 noch ein real herausnehmbares Dach, so verkam die Targa-Idee mit Einführung des Porsche 993 in den 90er Jahren zu einem großen Schiebedach, das sich auf Knopfdruck auch während der Fahrt öffnen und schließen ließ. Nachdem die erfolglose Targa-Version bei 996er ausblieb, wurde die Idee mit der Generation 997 wiederbelebt. Das große Glasschiebedach war eine Mischung aus Cabrio, Coupé sowie dem verbindlichen Allradantrieb.

_Porsche-911-Targa-blau-seite3Der neue Porsche 911 Targa

Da die Verkaufszahlen dünn blieben, stand lange auf der Kippe, ob es bei der aktuellen Generation des Porsche 911 noch einmal einen Targa geben sollte. Das Ergebnis kann sich getreu dem Motto „wenn schon, dann richtig“ sehen lassen. Der Neue ist wieder ein echter Targa mit festem Überrollbügel und umlaufender Rückscheibe, Sicherheitsbügel wie anno 1965 und einem herausnehmbaren Dachteil. Das möchte im dritten Jahrtausend nicht mehr händisch unter der Kofferraumklappe im Vorderwagen verstaut werden. Daher funktioniert es beim Porsche 911 Targa der neuesten Generation vollelektrisch auf Knopfdruck, indem das Dach spurlos hinter die Fondsitze gleitet.

_Porsche-911-Targa-schwarz-seiteBulliger 911er

Eng ist der Porsche 911 Targa mit den Cabriovarianten verwandt. Die Kombination des breiten Allrad-Hecks mit dem Targa-Bügel und der kuppelartigen Heckscheibe lässt den jüngsten Elfer besonders bullig erscheinen. Der 2014er-Targa kommt wie sein Vorgänger ausschließlich mit Allradantrieb auf den Markt.

_Porsche-911-Targa-schwarz-seite2Weltpremiere in Detroit

Während der 3,4 Liter große Boxermotor des 911 Targa 4 mit 257 kW / 350 PS auskommen muss, leistet der 911 Targa 4S kraftvoll brabbelnde 294 kW / 400 PS. Die Höchstgeschwindigkeiten liegen bei 282 bzw. 296 km/h; die Verbräuche zwischen 8,7 und zehn Litern. Seine Weltpremiere feiert der Targa auf der Detroit Autoshow; in den Markt kommt er ab 10. Mai. Der 911 Targa 4 kostet mindestens 109.338 (D), der 911 Targa 4S mindestens 124.094 Euro (D).

Dank geht an die Kollegen von press-inform.com

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