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Es war ein Feiertag: Ein entspannter Walter Röhrl, ein neuer Neunelfer, die Großglockner Hochalpenstraße ganz für uns alleine.
 

Porsche 911 Carrera S PDK – Das Lebensauto

Walter Röhrls ganz persönliche Geschichte des Porsche 911: Warum er einmal die beste Fahrschule war, der schneidigste Porsche kein Neunelfer mehr ist und weshalb trotzdem das neue Turbo-Zeitalter mehr als okay ist.

27.01.2016 Autorevue Magazin

Wenn man sich meine Laufbahn so ansieht, und die Geräte, mit denen ich meine Erfolge hatte, würde man nicht so schnell auf die Idee kommen, wie stark mich der Porsche 911 von Beginn geprägt hat. Als er 1965 rauskam, war ich 18, mein Führerschein noch druckfrisch und der Neunelfer natürlich DAS Traumauto überhaupt. Aber der kam mit meinem Gehalt beim Bischöflichen Ordinariat von Regensburg natürlich nicht in Frage, also kaufte ich mir als erstes Auto einen 356er. Gleich meine vierte Rallye fuhr ich auf dem alten Neunelfer meines damaligen Beifahrers, und das lief ziemlich gut. Die Rallye Bavaria war sogar ein EM-Lauf, wir lagen bis zum Ausfall in Führung, was schließlich zu meinem ersten Werkvertrag bei Ford führte. Wenn man so will, hab’ ich also meinen Durchbruch dem 911 ...
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