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Peugeot rechnet mit Besserung am Heimatmarkt

Die Talsohle sei bereits erreicht, die Marktanteile würden steigen – davon erhofft sich der angeschlagene Konzern eine deutliche Besserung der derzeit schwierigen Situation in Frankreich.

05.09.2013 APA

Obwohl die neuesten Zahlen zur Entwicklung des französischen Automarktes wahrlich keinen Grund zum Optimismus geben, hofft Peugeot-Chef Philippe Varin auf eine baldige Besserung der Lage für sein Unternehmen. Auf dem wichtigen französischen Heimatmarkt könnte es bald wieder aufwärts gehen, so Varin zur Zeitung „Le Parisien“ am Donnerstag. Nach den starken Rückgängen könne jetzt die Talsohle erreicht sein. Für Peugeot rechnet er zudem wegen neuer Modelle mit wieder steigenden Marktanteilen.

PSA setzt Hoffnung in Peugeot 308

Da PSA Peugeot Citroën, anders als zum Beispiel Renault oder VW, stark vom europäischen Geschäft abhängt, trifft die Krise in Europa den Konzern besonders hart. Der Autohersteller steckt tief in den roten Zahlen, muss derzeit viele Werke schließen und Stellen abbauen. Peugeot benötigte deshalb auch finanzielle Hilfen vom Staat. Die Hoffnung liegt jetzt auf dem neuen Kompaktwagen Peugeot 308, mit dem die Franzosen wieder Boden gut machen wollen.

Peugeot-Aktie stieg seit Juli um 75 Prozent

Am Aktienmarkt spiegelte sich dies in vergangenen Wochen mit deutlich steigenden Kursen wider. Das Peugeot-Papier stieg seit Anfang Juli um etwa 75 Prozent. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Aktie allerdings deutlich schlechter als die Anteile von Renault und VW.

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