PSA-Chef Carlos Tavares
Tavares schließt weitere Sparmaßnahmen nicht aus.
 

Peugeot drohen weitere Sparmaßnahmen

Das Peugeot Sparprogramm in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro könnte noch weiter ausgebaut werden, so der Neo-PSA-Chef Carlos Tavares.

03.03.2014 APA

Weitere Sparmaßnahmen sind beim französischen Autobauer Peugeot, trotz der kürzlich fixierten Kapitalspritze, nicht ausgeschlossen. Somit könnte sich das Sparprogramm mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro noch ausweiten. Das aktuelle Vorhaben laufe zunächst bis Ende 2015 und was danach komme, sei noch offen, sagte der neue Konzernchef Carlos Tavares am Montag auf einer Konferenz in Paris.

Verkauf der Faurecia-Anteile möglich

„Aber wenn wir darüber hinaus gehen können, warum sollten wir es nicht tun?“ Ein Verkauf des Peugeot-Anteils von knapp 52 Prozent an dem Zulieferer Faurecia sei zwar nicht Teil des aktuellen Plans zur Steigerung der Profitabilität, fügte Tavares hinzu. Gänzlich ausschließen wollte er ihn allerdings nicht.

Milliarden-Verluste bei Peugeot

Peugeot hatte zuletzt Milliarden-Verluste hinnehmen müssen. Um seine Bilanz zu stützen, beschloss der Autobauer Mitte Februar eine 3 Mrd. Euro schwere Kapitalerhöhung, bei der der chinesische Partner Dongfeng und der französische Staat mit je 14 Prozent bei Peugeot einsteigen.

Erstes großes Interview seit der Übernahme

Tavares äußerte sich am Montag auf einer gemeinsam von der Nachrichtenagentur Reuters und der französischen Publikation „7pm Auto“ organisierten Konferenz. Es war sein erstes größeres Interview seit Übernahme des Chefsessels im Februar.

3 Prozent Minus bei Peugeot-Aktien

Peugeot-Aktien gaben am Montag im Einklang mit den Kursverlusten an den Börsen wegen der Ukraine-Krise rund drei Prozent nach.

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