PSA Peugeot Citroen Messe Paris 2012 RCZ R Concept 2008 Mini SUV DS3 Cabrio
Den RCZ R kündigt Peugeot für Ende 2013 an.
 

Pariser Luft

Wie die französischen Hersteller das Heimspiel nutzen. PSA, Renault und die Zukunftsängste.

28.09.2012 Online Redaktion

Mit 260 PS wäre der Peugeot RCZ R das stärkste Serienmodell in der Geschichte der Marke. Ende 2013 soll das Konzept Wirklichkeit werden. Denn im Moment firmiert das Modell noch unter dem Namen „Peugeot RCZ R Concept“, womit die technischen Daten auch noch mit Vorsicht zu genießen sind.

Die klingen aber toll. Bis zu 260 PS sollen aus einem 1,6 Liter THP Motor kommen. Ein Torsen-Sperrdifferenzial an der Vorderachse soll garantieren, dass die Kraft auch auf die Straße kommt. Peugeot verspricht außerdem einen CO2-Ausstoß von nur 155 Gramm pro Kilometer.

In Paris musste der Blick naturgemäß den französischen Herstellern gelten, die derzeit große Schwierigkeiten haben. Allein im ersten Halbjahr 2012 erwirtschaftete der PSA-Konzern (Peugeot und Citroën) einen Verlust von 819 Millionen Euro. Bei Renault knickte der Absatz in diesem Zeitraum um 15 Prozent ein. Renault freilich profitiert davon, dass Nissan und Dacia starke Umsätze liefern und hofft ansonsten auf den neuen Clio.

Citroën setzt stark auf die Nobellinie DS, die bald um ein DS3-Cabrio erweitert wird. Bisher setzte Citroën in Europa 250.000 DS-Modelle ab. Peugeot gibt sich mit dem RCZ R Concept und dem Onyx sehr sportlich. Auch wenn die Firma bei letzterem wahrscheinlich nicht einmal an eine Serienfertigung denken wird. Bodenständiges hat die Marke auch: die GTI-Version des 208 (der sich überhaupt deutlich besser verkauft als sein Vorgänger) und den Kompakt-Van 2008. Den allerdings nur als Studie.

Was Renault und Dacia zu bieten haben? Hier gibt es die Pressekonferenz:

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