Der Citroen C4 im Werk Kaluga (Russland)
Weltweit schreibt PSA ein Minus von 4,9 Prozent.
 

Peugeot schließt Krisenjahr 2013 ab

PSA Peugeot Citroen haben auf ihrem Heimatkontinent so wenig Fahrzeuge absetzen können wie zuletzt vor 20 Jahren.

20.01.2014 APA

Die Absatzzahlen des europäischen Automarkts zeigen ein nüchternes Bild der derzeitigen schwierigen Situation in diesem Wirtschaftssektor. PSA Peugeot Citroen haben auf ihrem Heimatkontinent so wenig Fahrzeuge absetzen können wie zuletzt vor 20 Jahren. Wegen der Konjunkturflaute und der starken Konkurrenz brachen die Verkäufe in der Region um 7,3 Prozent ein auf 1,63 Millionen Wagen, wie der Konzern am Montag mitteilte.

Weltweit minus 4,9 Prozent

Europa ist für den Konzern enorm wichtig, dort macht Peugeot mehr als die Hälfte des Geschäfts. Auch eine Verkaufssteigerung um 26 Prozent in Lateinamerika und China konnte das Jahr nicht retten. Weltweit fiel der Absatz um 4,9 Prozent auf 2,82 Millionen Autos.

Verwaltungsrat stimmt milliardenschwerer Kapitalerhöhung zu

Der Verwaltungsrat des strauchelnden französischen Autoherstellers Peugeot hat einem Pressebericht zufolge grünes Licht für eine milliardenschwere Kapitalerhöhung gegeben. Durch das Geschäft sollen demnach insgesamt 3 Mrd. Euro in die Kassen des Konzerns gespült werden.

Dongfeng und französische Regierung kaufen Anteile

Der chinesische Staatskonzern Dongfeng und die Regierung in Paris steuerten jeweils 750 Mio. Euro bei und erhielten dafür je einen Anteil von 14 Prozent an dem Unternehmen, berichtete die französische Tageszeitung „Les Echos“ unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Der Anteil der Familie Peugeot falle im Gegenzug auf etwa 14 Prozent von derzeit ungefähr einem Viertel. Peugeot leidet unter der schwachen Nachfrage nach Autos in Europa.

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