Jaguar Lightwight E-Type
Die Wiederauferstehung des Lightwight E-Type.
 

Wo sich Premium- und Luxushersteller treffen

Wer Autos wie Handtaschen kauft, auf der Suche nach einem Fünft-, Sechst oder Siebentauto ist, fährt zum Concours d’Elegance nach Pebble Beach 2014

14.08.2014 Press Inform

Die Autowoche von Pebble Beach ist gerade für Premium- und Luxushersteller mindestens genauso wichtig, wie die größten Automessen der Welt in Detroit, Genf, Peking oder Frankfurt. So werden Sondermodelle und Kleinauflagen kreiert und auf den satten Grünflächen der Golfplätze, nur ein Steinwurf vom eiskalten Pazifik entfernt, ins rechte Licht gerückt. Späterer Auftragseingang dringend erwünscht. Während die Oldtimersammler an ihren millionenschweren Preziosen die Woche über noch letzte Hand anlegen, wechseln bei den zahlreichen Versteigerungen historische Fahrzeuge von Chevrolet, Rolls-Royce, Porsche oder Ferrari ihre stolzen Besitzer.

McLaren 650S GTS

McLaren 650S GTS

Wiederauferstehung des Lightwight E-Type

Doch es geht noch exklusiver. Jaguar zeigt in Pebble Beach einen neuen alten Lightwight E-Type. Von geplanten 18 Special GT E-TYPE wurden im Jahre 1963 nur zwölf gebaut. Die sechs neuen Lightweight E-TYPE, die jetzt für Kunden nach Originalplänen gebaut wurden, erhalten von Jaguar Heritage die fortlaufenden Fahrgestellnummern 13 bis 18. Bei den Lightweight E-TYPE bestehen das Monocoque-Chassis sowie die Karosserie mit Türen, Kofferraumdeckel, Hardtop und Motorhaube aus Aluminium. Alle Teile wurden gemäß den einstigen Standards montiert. Mindestens genauso spektakulär: ein historischer Tatra T77, den der Tscheche Pavel Kasik in 20 Jahren liebevoll reduzierte und 4.279 Meilen bis nach Pebble Beach brachte. „Wir freuen uns, dass Tatra in diesem Jahr mit acht Fahrzeugen bei uns ist“, so die Pebble Beach Vorsitzende Sandra Knopf, „der Tatra setzte Zeichen mit seiner Stromlinienform und dem luftgekühlten Heckmotor.“

Protzen, nicht kleckern

McLaren, wieder erstarkter Sportwagenhersteller aus Woking, lässt es rund um die Golfplätze von Monterey moderner angehen. So wird in Pebble Beach der neue McLaren 650S Sprint enthüllt, eine abgespeckte GTS-Rennversion, die sich selbst neben dem Supersportler McLaren P1 GTR nicht verstecken muss. Aston Martin zeigt in den USA nicht nur erstmals den V12 Vantage S Roadster, sondern auch sein neues Individualisierungsprogramm. „Unsere Personalisierungsabteilung Q bietet Kunden die Möglichkeit, eng mit dem Design-Team zu arbeiten, um ein höchst persönliche Autos zu schaffen“, so Direktor Marek Reichmann, „eine Synthese aus einzelnen Visionen mit den einzigartigen handwerkliche Fähigkeiten.“

BMW Vision Future Luxury

BMW Vision Future Luxury

i8 und Vision Future Luxury Concept von BMW

BMW gibt den erlauchten Kunden in Pebble Beach die Möglichkeit auf den Vision Future Luxury Concept, einen Ausblick auf den nächsten 7er zu geben und putzt seinen Ökosportler i8 als Concours d’Elegance Edition mit Frostlack und Exklusivleder heraus. Mal schauen, was die Autowoche in Pebble Beach noch für Überraschungen bietet. Eines steht bereits vorher fest: exklusiver geht es nicht. Selbst beim Concours de Lemons, wo die hässlichsten Autos prämiert werden. Auch das ist Pebble Beach.

Dank an die Kollegen von press-inform

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