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Was passiert, wenn ein großer Ferrari-Fan ein Supercar baut?

Glickenhaus kennt man jetzt nicht unbedingt, muss man auch nicht. Warum sich ein Blick auf den SCG 003 dennoch lohnt.

27.02.2015 radical mag

James Glickenhaus ist ein großer Ferrari-Fan. Und, er hat so fast perfekte Rennwagen wie den Ferrari Enzo umgebaut. Nach seinem Gusto, natürlich für den Renneinsatz. Nun aber will man sich einem Straßensportwagen widmen, dem Glickenhaus SCG 003. Das SCG steht für Scuderia Cameron Glickenhaus, einem Rennstall also. Der neue Renner wird von einem V6-Triebwerk mit zwei Turboladern befeuert. 530 PS werden für den 3,5 Liter, der eigentlich aus dem Hause Honda stammt, als Maximalleistung genannt. Dazu gibt’s maximal 700 Nm. Wir gehen davon aus, dass der Wagen damit ganz schön schnell wird, denn er soll nur 1.350 kg wiegen. Dies auch, weil Glickenhaus quadratkilometerweise Carbonmatten verarbeitet, um das Chassis und die Außenhaut zu formen.

Glickenhaus-SCG-003-heck
© Bild: Werk

Weltpremiere des Glickenhaus SCG 003

Viel mehr ist derzeit nicht zu erfahren, dass der SCG 003 über ein sequentielles Getriebe verfügt, versteht sich beim Rennsportfan Glickenhaus fast von selbst. Weltpremiere feiert der Straßenrenner am Autosalon in Genf, daneben arbeiten die Techniker bereits an der Rennversion, die eventuell sogar in Le Mans an den Start gehen soll. Aus welchem Holz der US-Amerikaner geschnitzt ist zeigt auch die Tatsache, dass er seiner Tochter neulich ein Auto gekauft hat. Nicht einen Honda Jazz oder einen Kia Rio. Sondern eine Corvette Z06

  • Ölprinz

    Scheich Ahmed und seine 251 Söhne werden Ihre helle Freude daran haben. Man beachte die von Kinderhand polierten Türgriffe aus Elfenbein sowie die praktische Peitschenablage in der Fahrertür.

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