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Viele Passagiere reisen lieber per S-Bahn oder City Airport Train zum Flughafen als mit dem Auto.
 

Parkplätze am Flughafen Wien werden weniger genutzt

Der Parkplatz-Umsatz am Flughafen Wien ist im Vorjahr um 4,4 Prozent auf rund 40 Mio. Euro zurückgegangen – der CAT warf hingegen um 4,6 Prozent mehr ab.

25.02.2014 APA

Der Parkplatz-Umsatz am Flughafen Wien ist 2013 um 4,4  Prozent auf rund 40 Mio. Euro zurückgegangen. Statt mit dem Auto kommen die meisten Passagiere mit S-Bahn, City Airport Train (CAT), Flughafen-Bus oder Taxi zum Airport.

Flughafen-Vorstand: „Sind nicht gierig“

Bei der Bilanzpressekonferenz räumte Flughafen-Vorstand Günther Ofner ein, dass es um die Parktarife immer Diskussionen geben werde. Man sei aber nicht „gierig“. Er hielt fest, dass sich die unterschiedlich hohen Preise aus den verschiedenen Parkmöglichkeiten – je nach Entfernung zum Terminal – ergeben. Im Vergleich mit anderen Flughäfen liege Wien-Schwechat aber gut. Ofner geht davon aus, dass durch steigende Passagierzahlen auch die Auslastung der Parkplätze wieder steigt.

Flughafen Wien nahm 2013 40 Mio. Euro über Parkgebühren ein

Das Vermieten von Parkplätzen an Airports gilt generell als lukratives Geschäft. Der Vorstand beschwichtigt aber: „Der Kurzparkplatz etwa ist deshalb so teuer, weil wir die Kapazität dort berücksichtigen müssen“, so Ofner. Es gebe nur 360 Kurzparkplätze. Insgesamt hat der Flughafen Wien im Vorjahr knapp 40 Mio. Euro mit parkenden Autos eingenommen. Zum Vergleich: Der Konzernumsatz lag 2013 bei 622 Mio. Euro.

CAT-Umsatz stieg um 4,6 Prozent

Während die Parkplatz-Umsätze zurückgehen, vermeldet der Airport beim CAT Umsatzzuwächse von 4,6 Prozent – allerdings ohne absolute Zahlen zu nennen. Die Umsatzrückgänge beim Parken könne der Flughafen-Zug jedenfalls nicht kompensieren. Der CAT gehört zu 50,1 Prozent dem Flughafen Wien, die restlichen 49,9 Prozent hält der ÖBB-Personenverkehr.

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  • Bernhard Köck

    Als normaler Urlauber, der 1-2x pro Jahr in Schwechat parkt,
    finde ich es ungeheuerlich, dass die Preise völlig losgelöst von jeglichen
    Indizes innerhalb von 3-4 Jahren um satte 45% angehoben wurden.

    Es kann auch nicht von einer besonderen Komfortsteigerung
    oder anderen preissteigernden Maßnahmen am Vienna Airport ausgegangen werden.
    Es hat sich dort kaum was verändert seit 2012.

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