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Das Batteriepack aus dem Tesla Model S. © Tesla
 

Panasonic will in Werk für Tesla-Akkus investieren

Das Werk könnte – mit dem Ende der derzeitigen Verträge – 2017 in Betrieb gehen. Panasonic liefert bereits Lithium-Ionen-Batterien an Tesla.

26.02.2014 APA

Tokio. Panasonic will sich offenbar am milliardenschweren Bau eines großen Akku-Werks des amerikanischen Elektroauto-Pionier Tesla beteiligen. Derzeit würden verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen am Mittwoch. Das US-Werk soll 2017 in Betrieb gehen und gilt als wichtiger Schritt, um E-Autos erschwinglicher zu machen.

Panasonic will sich verstärkt auf Autobrache konzentrieren

Tesla hat bereits angedeutet, Partner für den Bau der Fabrik zu suchen. Details will das Unternehmen noch in dieser Woche nennen. Panasonic steckt mitten in einem Umbau von einem Konsumtechnik-Hersteller zu einem Industriezulieferer. Der japanische Elektronikriese will sich unter anderem verstärkt auf Komponenten für die Autobranche konzentrieren.

In neuem Werk könnten auch Toyota-Batterien gebaut werden

Panasonic liefert bereits jetzt Lithium-Ionen-Batterien an Tesla. Den Insidern zufolge will sich der Konzern mit der Beteiligung an dem Werk weitere Geschäfte mit Tesla sichern, wenn die derzeitigen Verträge 2017 auslaufen. Der japanischen Zeitung „Nikkei“ zufolge könnten in der neuen Fabrik auch Akkus für andere Autohersteller wie Toyota gebaut werden.

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  • Marcus

    Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken, die Akkus nicht mehr in der Knautschzone zu positionieren…
    Auf jeden Fall ist gleich nach Sanyo die Firma Panasonic der renommierteste Akku-Hersteller.

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