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Opel Zafira Testbericht

Spielen als Mannschaft (ohne Beinarbeit).

01.05.2008 Autorevue Magazin

Cosmo besagt: Dieser Zafira spielt in der Oberliga. Ausstattungstechnisch. XL-Schiebedach mit integrierten Krimskrams-Fächern und elektrischen Rollos serienmäßig. Auch Lederlenkrad und Klavierlack an der Mittelarmlehne. Sieben Sitze sowieso, die hat der Zafira in jeder Höhenlage. Als stärkster Diesel in voller Pracht kostet der Zafira knapp 32.000 Euro, legt man weitere 2000 Euro drauf, muss man dann auch nicht mehr selber schalten, wobei die Sechsgang-Automatik auch manuelle Schaltbefehle entgegennimmt, kupplungsfrei allemal.

Das Flex7-System, wie Opel die schieb- und klappbaren Sitzgelegenheiten im Fond nennt, ist abendfüllend. Die dritte Reihe verschwindet plan im Boden und macht sich dann maximal beim Gewicht bemerkbar (1,7 Tonnen für ein 4,4-Meter-Auto sind nicht ohne), und bei Bedarf lässt sich mit wenigen Handgriffen auch die zweite Reihe gegen die vorderen Sitzlehnen klappen, was eine Staulänge von 1,8 Meter freischlägt.

Der 150-PS-Diesel steht auf guter Augenhöhe mit der üppigen Ausstattung und ermöglicht ein würdiges Fortkommen überland wie in der Stadt. Bei der Automatik bleibt man ein wenig an den Denkpausen beim Anfahren hängen, was Vorausdenken im Spurwechsel und Feingefühl beim Einparken verlangt. S.H.

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