Ein Werksarbeiter von Opel bei der Montage des Insignia
Opel setzt große Hoffnungen in den Insignia
 

Opel plant im Stammwerk Maximalauslastung

Mit dem erneuerten Opel Insignia soll ab nächster Woche die Maximalauslastung im Stammwerk Rüsselheim erzielt werden.

23.08.2013 APA

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Der deutsche Autobauer Opel hat bei Weitem schon bessere Zeiten erlebt, nach offenen Worten des Managements bezüglich dem negativen Image der Marke, kommt jetzt aus Rüsselsheim die Ansage, dass mit dem erneuerten Insignia schnellstmöglich die Maximalauslastung des Stammwerks erreicht werden soll.

55 Autos pro Stunde

Pro Tag würden 720, pro Stunde 55 Fahrzeuge von den Bändern rollen, sagte Werksleiter Axel Scheiben am Donnerstag zum Startschuss für die Produktion des runderneuerten Mittelklasse-Modells in Rüsselsheim.

Opel setzt auf Insignia

„Wir befinden uns momentan in der Anlaufkurve und haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bereits am kommenden Montag diese Kapazitätsgrenze erreicht zu haben“, sagte Scheiben. In dem 2002 eingeweihten Werk mit 3300 Beschäftigten rollt dann neben dem erneuerten Insignia noch der Kompaktwagen Astra von den Bändern. Der neue Insignia ist Teil einer großangelegten Modelloffensive, mit der die defizitäre General-Motors-Tochter ihren Marktanteil am schwächelnden deutschen Automarkt ausbauen will. „Die Neuauflage des Insignia ist der nächste wichtige Meilenstein“, sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann bei Vorstellung des ersten Insignia-Neulings, der die Montage-Bänder auf dem Weg zum Verkauf verließ.

Opel will in 4 Jahren 23 neue Fahrzeuge

Opel will von 2012 bis 2016 insgesamt 23 neue Fahrzeuge und 13 neue Motoren auf den Markt bringen. Dabei setzt der ehemalige VW-Manager, der Anfang März das Ruder bei Opel übernahm, große Hoffnungen auf die Mittelklasse mit der Insignia-Modellfamilie als Flaggschiff. Die Produktion der ersten Insignia-Generation in Rüsselsheim startete 2008 – bisher rollten rund 600.000 Fahrzeuge von den Bändern. Die wichtigsten Märkte für das Modell sind Deutschland und Großbritannien. Neben dem Insignia soll künftig auch der Familienwagen Zafira im hessischen Stammwerk gefertigt werden, wenn dort der Astra ausläuft. Damit werden künftig die beiden aufwändigsten Baureihen in Rüsselsheim produziert. Aktuell rollt der Zafira noch in Bochum von den Bändern.

Ende 2014 ist Schluss im Ruhrgebiet

Das Werk im Ruhrgebiet soll aber im Zuge von Sparmaßnahmen für das Verluste schreibende Europa-Geschäft des Mutterkonzerns GM Ende 2014 geschlossen werden. Opel-Chef Neumann zufolge sind erste Erfolge bei der Sanierung des Autobauers bereits sichtbar. „Unsere Marktanteilskurve zeigt wieder nach oben“, sagte Neumann. Im Juli habe Opel in Deutschland fast elf Prozent mehr Fahrzeuge als vor Jahresfrist verkauft. „Damit konnten wir unseren Marktanteil in Deutschland in den ersten sieben Monaten des Jahres auf 7,1 Prozent erhöhen“, sagte der Manager. Im Gesamtjahr 2012 lag der Marktanteil noch bei 6,9 Prozent.

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