Opel-Meriva-2
 

Die Rudolfs

Drei neue Dieselversionen für Opels kleinen Van.

24.09.2010 Autorevue Magazin

Es hat schon was, ein Auto zu haben, bei dem man hinten lieber einsteigt als vorne. Denn nichts ist ergonomisch besser handzuhaben als die hinten angeschlagene Türe (Der etwas verächtliche Ausdruck der Selbstmördertüre kommt aus historischen Zeiten, in denen diese gerne fahrtwindunterstützt aufsprangen. Kein Thema beim Meriva, der sperrt ab 4 km/h zu – da hilft auch kein Gerüttel am Türgriff).

Das soll jetzt nicht heißen, dass der Meriva für den Fahrer nichts zu bieten hätte. Mit der ab jetzt vervollständigten Motorenpalette ist für jede Neigungsgruppe etwas dabei. Bei den Benzinern geht es von 75 PS (Sauger) über 120 bis 140 PS (beide Turbos), ein OPC-Modell wird es von dieser Generation leider nicht geben.

Ausgebaut hat man nun die Auswahl an Dieselmodellen (allesamt auf Euro 5-Niveau). Einstiegsmotor ist ein 1,3-Liter mit 75 PS, neu die 1,3 EcoFlex-Variante mit 95 PS und einer Werksangabe von 4,5 Litern auf 100 km, was einer CO2-Emission von 119 g/km entspricht. Darüber rangiert der 1,7-Liter in drei Leistungsstufen. 100 PS leistet jene, die exklusiv mit einer 6-Gang-Automatik ausgerüstet ist (und auch die einzige Möglichkeit, Meriva mit Automatik zu fahren, darstellt). Die neuen 110 und 130 PS-Varianten werden mit 6-Gang-Schaltung ausgeliefert. Die Preise? Benziner ab 17.250,–, Diesel ab 18.790,–.

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