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Dem Opel-Werk in Eisenach wird der Bau der Fahrzeuge Adam und Corsa auch in der nächsten Modellgeneration zugesichert.
 

Opel: Kündigungsschutz bis Ende 2018 verlängert

Eine Vereinbarung zur Verlängerung des Kündigungsschutzes wurde von Management und Betriebsrat unterzeichnet – auch künftige Auslastung von Werken in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach konkretisiert

01.02.2014 APA

Wie Opel am Samstag mitteilte, wurde der Kündigungsschutz für die Mitarbeiter des Unternehmens um zwei Jahre bis Ende 2018 verlängert. Eine entsprechende Vereinbarung, in der auch die zukünftige Auslastung für die drei verbleibenden Opel-Werke in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach konkretisiert werde, sei von Management und Betriebsrat unterzeichnet worden.

Vereinbarung für Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern

Für das Stammwerk in Rüsselsheim soll bis Ende 2014 ein weiteres Modell konkret benannt werden. Dem Werk in Eisenach werde der Bau der Fahrzeuge Adam und Corsa auch in der nächsten Modellgeneration zugesichert. Der Standort Kaiserslautern soll ein weiteres Standbein im Rahmen der Komponentenfertigung erhalten. Der Vorsitzende des Opel-Gesamtbetriebsrats, Wolfgang Schäfer-Klug, erklärte, der Kündigungsschutz sowie auch die Verlängerung der Laufzeit des Tarifvertrags bis Ende 2020 gebe „den Beschäftigten die notwendige Sicherheit“, damit diese „weiter erfolgreich zusammen für den Erfolg von Opel arbeiten können“.

Autoproduktion in Bochum läuft Ende 2014 aus

Im Bochumer Opel-Werk mit derzeit mehr als 3.000 Beschäftigten soll Ende 2014 die Autoproduktion auslaufen. Bleiben soll dort ein Warenverteilzentrum mit mehreren hundert Mitarbeitern.

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