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Keine Überraschungen, aber ein freundliches Gesicht und zumindest vorne viel Glas. Auch in Silber wäre der Karl fröhlicher als sehr viele andere Autos.
 

Schmunzeln statt lachen: Opel Karl

Der Opel Karl verzichtet auf die plakative Gagdichte des Adam und serviert stattdessen fröhliche Nutzbarkeit, die manchmal auch auf die Autobahn mag.

17.11.2015 Autorevue Magazin

Der drolligste Punkt der Aufpreisliste ist beim Eintrag „2 Schlüssel, beide klappbar“ um 30 Euro brutto erreicht. Man darf dann entscheiden, wie viel man in die Innere Hosentaschen-Schonung  zu investieren bereit ist, und merkt auch, dass man hier doch in jener Klasse einparkt, in der Geld vor dem Ausgeben bis zur Rotation umgedreht wird. Alles andere als Low Budget Tatsächlich ist der Opel Karl noch unter dem Adam angesiedelt, zumindest preislich. Bei den Türen (immer fünf) und dem Platzangebot nach oben zu aber führt der Karl, er adressiert also eher die Pragmatiker, wobei Pragmatik hier keineswegs als Fadesse missverstanden werden will: Schon die Farbenpalette ist fruchtig (sie beherrscht aber auch die Straßenbild-Tarnfarbe), das Interieur zeigt deutliche Spuren von Freude am ...
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