Opel GTC PAris Concept
Ein kompakter Sportler soll der GTC werden.
 

Opel Jonathan

Der Opel GTC soll ein Sportkonzept für jedermann sein.

10.09.2010 Online Redaktion

Übertreibung gehört bei Autodesignern zum guten Ton, Klappern zum Handwerk. Es ist eine Art Kult. Gerade vor Messen wird mächtig aufgetrumpft, auf den Shows stehen dann Konzepte und Ideen, die einen Ausblick auf das kommende Design erlauben sollen. Opel sei in dieser Hinsicht jedoch hoch angerechnet, dass sie nicht nur ihre Designsprache etwas verschärft haben, sie werden in Paris mit dem Opel GTC Concept auch gleich ein neues Auto präsentieren.

Opel GTC also. Der sportliche Dreitürer (4,46 Meter lang) hat einen Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor unter der Haube, zerteilt wird die Kraft von einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Start-Stopp-Automatik gibt es serienmäßig. Mehr handfestes ist noch nicht zu erfahren, außer das er „bezahlbar“ sein soll, wie es Opel ausdrückt.

Optisch geht es darum, die Linienführung möglichst schlicht zu halten. Die meisten „Kultautos“, also knackige Leckerbissen, könne man mit zwei bis drei scharfen Linien skizzieren, sagt die Designabteilung von Opel. Deren Chef, Mark Adams, gab für die Entwicklung des GTC folgende Vorgabe: „Zeigt mir die emotionalste Ausprägung der neuen Opel-Designsprache aus skulpturhafter Eleganz und deutscher Präzision.“ (das kann in manchen Ohren wie eine Drohung klingen).

Im Gesamtbild steht der GTC muskulös da, hat harte, fließende Linien und ausgeformte Oberflächen und ließ Adams an das Zitat „… and the Speed was pure Beauty“ aus Richard Bachs „Die Möwe Jonathan“ denken. Na dann.

Um die Designsprache von Opel lebendig zu halten wurde das Sichelelement übernommen, das mit dem Insignia eingeführt wurde: eine Linie entlang des Seitenschwellers, eine vom Türgriff zum Heck, eine dritte, um die Dachsilhouette zu zeichnen und kleine Sicheln in den Scheinwerfern.

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  • Jono Constantini

    Was Opel da für einen Tamtam macht, der neue GTC ist der Nachfolger des alten GTC ist der Dreitürer des Astra. Schlankere Felgen, vielleicht eine bravere Schürze – et voilá.
    Nichts desto minder: tolles Auto.

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