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Bergschuh, frisch genagelt

Und es gibt ihn doch: Den allradgetriebenen Diesel-Opel.

07.12.2010 Autorevue Magazin

Kurzer Rückblick: Opel und Allrad? Da schaut es eher dürftig in der Geschichte aus. Opel und Allrad-PKW mit Dieselmotor? Ein Kapitel, das überhaupt erst geschrieben werden muss.
Das passiert gerade mit dem Insignia, mit dem Opel nicht nur eine neue Designsprache eingeführt hat, sondern seit zwei Jahren auch rollender Beweis dafür ist, dass Opel auch tolle Autos bauen kann (immerhin Auto des Jahres 2009). Man kann durchaus behaupten, dass dieses Modell die Marke aus der Krise geführt hat.
Zurück zum interessanten Allradantrieb: Nicht nur das Mitteldifferential kann die Antriebskraft zwischen Vorder- und Hinterachse variabel aufteilen, auch an der Hinterachse kommt ein eLSD, also ein elektronisch geregeltes Sperrdifferential zum Einsatz, das eine Momentenverteilung ermöglicht. Die einfache Erklärung: Man kommt auch vom Fleck, wenn nur ein einziges Rad Grip hat.
Waren bisher nur aufgeladene Benzinmotoren (2,0 mit 220 PS, 2,8 V6 mit 260 PS, sowie der überdrüber-OPC mit 325 PS) – also leicht abgehobene Leistungsstufen – erhältlich, rückt jetzt der mehrheitsfähige, soeben leicht überarbeitete 2,0-Diesel mit 160 PS in den Focus. Die Einstiegspreise? € 35.040,– für den Viertürer, € 35.240,– als Fünftürer, und € 36.340,– für den Sports Tourer. Optional gibt es auch ein Sechsgang-Automatikgetriebe.

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