Opel auf dem Genfer Autosalon 2014
Opel könnte schon 2015 in der Gewinnzone sein.
 

Opel mit ehrgeizigem Ziel

Vorstandschef Neumann gibt sich vorsichtig optimistisch und ruft ein ehrgeiziges Ziel für den angeschlagenen Autohersteller aus.

14.04.2014 APA

Bereits im Jahr 2015 könnte der deutsche Autohersteller Opel schwarze Zahlen schreiben. Wenn alles richtig gut laufe, sei es nicht ausgeschlossen, dass die Gewinnschwelle schon nächstes Jahr erreicht werde, sagte Vorstandschef Karl-Thomas Neumann dem „Wall Street Journal Deutschland“ (Montag).

Äußere Faktoren

Es gebe allerdings sehr viele Faktoren, die man nicht beeinflussen könne. Deshalb verändere Opel seinen Ausblick nicht und bleibe bei dem bisherigen Ziel, 2016 wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Das langfristige Ziel von Opel

Ein Selbstläufer sei die Ertragswende nicht. „Es wird anstrengend und es wird auf dem Weg sicher auch noch Tiefen geben“, sagte Neumann. Längerfristig bleibe es das Ziel, Opel wieder zur Nummer zwei auf Europas Pkw-Markt zu machen.

Harter Sanierungskurs

Opel hatte seine Verluste zuletzt stark eingedämmt. Dabei zeigte der harte Sanierungskurs der US-Konzernmutter General Motors Wirkung. Im vergangenen Jahr war der operative Verlust im Europageschäft um mehr als die Hälfte auf 844 Mio. Dollar (608,4 Mio. Euro) zurückgegangen.

607 Euro Verlust pro Auto

Opel verliert aber noch immer mit jedem Fahrzeug Geld. Pro Kaufvertrag setzte Opel/Vauxhall im vergangenen Jahr 607 Euro in den Sand – allerdings nach 1.341 Euro im Vorjahr, wie eine Studie des Center Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen ergab.

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