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Opel Corsa OPC: Auf in die nächste Runde

Mit dem Opel Corsa OPC geht das deutsche Match um die Auskenner und Liebhaber, Fanherzen und Aficionados in die nächste Runde.

28.04.2015 Online Redaktion

Das Match muss weitergehen. Immer weiter. Ein Mantra, mit dem die Teutonen Runde um Runde im Match der Klassen einläuten. Auf sie ist Verlass und das ist gut so. Der jüngste Punktsieg geht an Opel. Die haben in Genf den Opel Corsa OPC präsentiert und ihn jetzt auf die Straße entlassen.

Opel Corsa OPC

OPC gegen GTI – der Vergleich

Opel legt vor – 207 PS und 280 Newtonmeter aus 1,6 Liter Hubraum. Bei den Ingenieuren von Volkswagen geht das Nägelkauen los. Die offerieren im Polo nur 192 PS, dafür aber 320 Newtonmeter. Nächste Runde. Fahrleistungen. Null auf hundert reißt der Corsa in 6,8 Sekunden runter. Der GTI in 6,7. Höchstgeschwindigkeit? 230 Stundenkilometer im Opel Corsa OPC gegen 236 Stundenkilometer im VW Polo GTI. Der Opel-Treff kocht vor Wut. Wäre da nicht der Preis. 22.590 Euro werden für den Opel Corsa OPC fällig. 23.830 Euro sind es beim Polo.

Beim neuen Corsa OPC verhandelt der Fahrer die Kraft mit einem manuellen Sechsganggetriebe selbst aus (beim Polo GTI auch, um den soll es ab jetzt aber nicht mehr gehen). Zusammen mit Koni hat Opel ein adaptives Fahrwerk entwickelt, um den Wagen in den Kurven zu halten. Die Dämpfer orientieren sich an der Bewegungsfrequenz des Fahrzeugs und passen entsprechend ihre Arbeit an.

Corsa OPC

Spazieren durch die Aufpreisliste

Das Kürzel OPC verpflichtet zu etwas mehr Mut beim Design. Ein dezenter Heckspoiler ist also Pflicht, eine zweiflutige Remus-Abgasanlage auch. Die sportliche Ambition wird auch innen durchgehalten. Abgeflachtes Lederlenkrad, Recaro-Sportsitze, Sportpedalerie. Auf der Aufpreisliste finden sich dann noch Spezereien wie eine mechanische Lamellen-Differenzialsperre, eine Brembo-Bremsanlage und 18-Zöller samt neuer Michelin-Pneus. Das Match bleibt also weiter spannend.

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