Opel Cascada Cabrio Adam Mokka
 

Geheimnis gelüftet

Opel Cascada wird es heißen, das Cabrio. Die dritte Säule des Rettungsplans.

10.09.2012 Online Redaktion

Opel baut noch Autos. Und drei davon sollen die Marke retten. Das SUV Mokka, der Stadtfloh Adam und das soeben halb enthüllte Cabrio. Der Cascada.

Der Name wurde vom spanischen Wort für Wasserfall abgeleitet. Wortspiele wie „passend, weil alles den Bach runtergeht“ oder „passend, weil alle Dämme brechen“, ersparen wir Ihnen an dieser Stelle und belassen es bei den Fakten.

Erstens: der Cascada wird nicht in Paris zu sehen sein. Dort soll der Opel Adam der große Blickfang sein. Dennoch soll das Cabrio ab Anfang 2013 zu haben sein.

Das bringt uns zu zweitens: der Cascada basiert auf dem Astra, ist mit 4,70 Meter aber eine ganze Ecke größer und wächst damit von der Kompakt- in die Mittelklasse. Bei den Motoren wird es wohl keine Überraschungen geben. Wahrscheinlicher ist, dass Opel auf das vom Astra bekannte Motorenangebot zurückgreift (bei Limousine, Fünftürer, Kombi und Coupé machen die ja auch ihren Job).

Deswegen gilt drittens: die Konkurrenz ist schnell umrissen. Einerseits steht das VW Golf Cabrio auf der Gegnerliste (weil: ein deutscheres Duell gibt es nicht und auch der Cascade kommt mit einem Stoffverdeck), andererseits ist auch der Renault Mégane CC noch auf dem Radar. Und das obwohl der Opel Cascada sogar länger ist als ein Volvo C70.

Viertens sei gesagt: über den Preis kann nur spekuliert werden. Das Golf Cabrio beginnt bei rund 25.000 Euro, den offenen Renault Mégane bekommt man um 26.000 Euro und der Cascada ist deutlich größer als die beiden. Außerdem läst sich Opel in der Pressemeldung nicht lumpen schießt mit Worthülsen wie „Premium-Merkmale“ und „aufwendig verarbeitet“ nur so um sich. Unser Tipp: ab 30.000 Euro.

Mehr zum Thema
pixel