Opel Genfer Autosalon 2014
Werkschließungen und Jobabbau sollen bei Opel Geschichte sein.
 

Opel Betriebsrat: Werkschließungen und Jobabbau vorbei

Laut dem Opel Betriebsrat sind die Werkschließungen und der Jobabbau beim deutschen Autohersteller überwunden. Die Autofertigung in Bochum läuft dennoch aus.

01.04.2014 APA

Werkschließungen und Jobabbau beim deutschen Autohersteller Opel sind nach Meinung des Betriebsrates vorbei. „Wenn wir wachsen, muss Opel auch in Deutschland wieder Beschäftigung aufbauen“, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Schäfer-Klug der dpa. Zunächst aber läuft die Autofertigung zum Jahresende in Bochum aus, etwa 3.200 Stellen dürften wegfallen.

Anstieg im Februar

Damit sollen die Überkapazitäten abgebaut sein, zumal Opel wieder mehr Autos verkauft. 2013 konnte der lange kriselnde Autobauer seinen Marktanteil in Europa erstmals seit 14 Jahren ausbauen, im Februar 2014 stiegen Marktanteil und Absatz weiter.

Gewinn spätestens ab 2016

Spätestens 2016 will das Unternehmen wieder Gewinne schreiben. Dann brauche Opel neue Mitarbeiter, etwa weil für den angestrebten Drei-Schicht-Betrieb Beschäftigte fehlten. Zudem wolle Opel die Fremdvergabe begrenzen, etwa im Werkzeugbau, betonte der Gesamtbetriebsratschef: „Personalaufbau ist ein Thema, weil viele Arbeiten wirtschaftlich im Unternehmen gemacht werden könnten, wenn wir das Personal bekommen.“

Kündigungsschutz für alle

Ein weiterer Stellenabbau ist in den kommenden Jahren ohnehin ausgeschlossen, sagte Schäfer-Klug: „Wir haben den Kündigungsschutz für alle bis Ende 2018 festgesetzt, und wir haben 3.200 Arbeitsstellen gesondert abgesichert, die vorher immer teilweise von der Aufgabe bedroht waren.“ Dazu zählten Stellen in der Getriebefertigung, dem Sonderfahrzeugbau und den Servicewerkstätten.

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