Opel:Optimismus trotz Krise
 

Opel am Weg aus der Krise?

Trotz der derzeit schwierigen Bedingungen für die europäische Automobilindustrie will Opel ab 2016 wieder schwarze Zahlen schreiben.

14.07.2013 APA

Die Automobilindustrie in Europa kämpft mit sinkenden Absatzzahlen. Im Mai schrumpften die Pkw-Neuzulassungen auf den niedrigsten Stand in einem Monat Mai seit 20 Jahren. Nichts desto trotz will der deutsche Autobauer Opel ab 2016 wieder Gewinne erzielen – „Eine schwarze Null wäre auf Dauer nicht befriedigend“, sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann der „Wirtschaftswoche“.

Der langsame Weg aus der Krise

Mit einer raschen Besserung rechnet Opel trotz allem Optimismus nicht. Derzeit seien die Opel-Werke nur zu etwa zwei Dritteln ausgelastet. Daher will Opel verstärkt in Europa produzieren und seine Kapazitäten reduzieren. „Wir machen die gängigen Instrumente zur Flexibilisierung, wie Urlaubsschichten. Und wir beenden die Fahrzeugfertigung in Bochum Ende 2014“, erläuterte der ehemalige VW-Manager Neumann, der Anfang März das Ruder bei Opel übernahm, den Weg aus den roten Zahlen.

23 neue Opel-Modelle in den kommenden fünf Jahren

Neue Modelle sollen den Absatz der General-Motors-Tochter ankurbeln. Opel plane 23 neue Autos in fünf Jahren, sagte Neumann. Den neuen Kleinwagen Adam will er zu einer Modellfamilie ausbauen. „Eine Adam-Family würde Opel sicher gut zu Gesicht stehen.“ Für den Stadtflitzer habe der Autobauer bisher 40.000 Bestellungen vorliegen.

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