Jaguar XF Dynamisch Front Exterieur
Keine supercoole Zebra-Lackierung, sondern Tarnaufkleber.
 

Ökonomie wie noch nie

Der sparsamste Jaguar – dank Vierzylinder-Diesel mit Start-Stopp-Automatik.

02.04.2011 Autorevue Magazin

Erste Testfahrten mit dem noch leicht getarnten Auto in England zeigten: Das geht okay. Reißt gut an, bleibt eher glatt und ruhig bei höherem Tempo, bedeutet ganz gewiss keinen Kulturverlust.

Die Rede ist vom zentralen Element eines ansonsten sich auf Facelifting außen und innen beschränkenden neuen XF-Jahrgangs. Vierzylinder-Dieselmotor (2,2 Liter Hubraum) mit wassergekühltem Turbolader, 450 Nm maximales Drehmoment, Leistung 190 PS. Das ist ja nicht nix. Damit gehen 225 km/h Spitze und 8,5 Sekunden von Null auf Hundert. Jaguar nennt einen Verbrauch von 5,4 Litern, wie üblich unter Idealbedingungen errechnet. Man darf 20 bis 30 Prozent draufschlagen, auch okay.

An der neuen Ökonomie hat auch die Start-Stopp-Automatik ihren Anteil, die so ziemlich ohne Ruckeln arbeitet und derzeit noch dem 2,2-Liter-Diesel vorbehalten bleibt. Ein Lob hier auch der Achtgang-Automatik von ZF, die den Gangwechsel in 200 Millisekunden erledigt, wir haben auch wirklich nichts gespürt.

Äußerlich erkennbar wird der neue Modelljahrgang an dreieckigen seitliche Luftaustrittsöffnungen sein, zudem an HID-Xenon-Einsätzen in den Scheinwerfern mit J-förmigem Tagfahrlicht. Auch bei Rück- und Bremslichtern wird ab ¬sofort LED eingesetzt.

Im Innenraum wurden die Sitze hinsichtlich besserer Seitenführung modifiziert, und unter dem Display gibt es jetzt Drucktasten für die schnelle Anwahl von Funktionen. Mit unter 48.000 Euro Einstiegspreis wird der XF 2,2 D um rund 2.000 Euro unter dem 3,0 D V6 liegen. Zu haben ist das Auto ab Sommer.

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