Stau vor dem Tauerntunnel 2011
2013 ist der ÖAMTC 690.000 Mal ausgerückt.
 

ÖAMTC mit 690.000 Einsätzen im Jahr 2013

Die ÖAMTC-Pannenhilfe verzeichnet für das Jahr 2013 690.000 Einsätze, ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2012.

09.01.2014 APA

Das Rekordjahr 2012 mit 715.000 Einsätzen hat die ÖAMTC-Pannenhilfe im vergangenen Jahr nicht geknackt, von einem ruhigen Jahr kann aber nicht die gesprochen werden. „Unsere Pannenfahrer waren österreichweit rund 690.000 Mal im Einsatz. Im Schnitt ist der ÖAMTC 2013 damit zu knapp 1.900 Einsatzfahrten pro Tag ausgerückt„, so Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Der Grund für den leichten Rückgang der Einsatzfahrten ist das Wetter, das sich 2013 nicht ganz so extrem präsentierte wie noch im Jahr davor. In der Clubgeschichte der einsatzreichsten Jahre für die ÖAMTC-Pannenfahrer liegt 2013 damit auf Platz 2 – zwischen 2012 (715.000 Einsätze) und 2010 (688.000 Einsätze).

Wien vor Nieder- und Oberösterreich

Die meisten Einsätze wurden 2013 in Wien gefahren (rund 160.000), gefolgt von Niederösterreich (121.000) und Oberösterreich (105.000), wo die 100.000er-Marke ebenfalls übertroffen wurde. Dahinter reihen sich die Steiermark (92.000), Tirol (74.000), Kärnten (52.000), Salzburg (43.000), Vorarlberg (25.000) und das Burgenland (18.000) ein. Der ÖAMTC-Abschleppdienst kam österreichweit rund 212.000 Mal zum Einsatz – eine leichte Steigerung gegenüber 2012 (210.000 Einsätze). „Ein Grund für diese Steigerung dürfte die Hochwasserkatastrophe 2013 gewesen sein. Denn Autos, die unter Wasser waren, werden grundsätzlich abgeschleppt, um noch größere Schäden zu vermeiden“, erklärt Samek.

Jänner 2013 als stärkster Monat

Einsatzstärkster Monat für die ÖAMTC-Pannenhilfe war im Vorjahr der Jänner mit rund 67.000 Einsätzen in ganz Österreich. Dahinter folgten Dezember (61.000 Einsätze) und August (60.000). Zum Vergleich: 2012 herrschte im Februar „Eiszeit“ mit mehr als 104.000 Einsätzen. Die Wartezeit auf das Eintreffen der Gelben Engel konnte weiter gesenkt werden und lag 2013 im Schnitt bei 30 Minuten.“ Außerdem gelingt es den ÖAMTC-Pannenfahrern in neun von zehn Fällen, ein liegengebliebenes Fahrzeug wieder flott zu machen. Die dafür notwendige Zeit liegt im Schnitt bei 18 Minuten – je nach Art der Panne.

Von Problemen mit den Batterien bis zu Aufsperrdiensten

Knapp ein Drittel aller Einsätze entfiel 2013 auf schwache, leere oder defekte Batterien. „Dahinter folgten Probleme mit dem Motor bzw. dem Motormanagement. Weitere ‚Klassiker‘ bei den Pannenursachen waren Schwierigkeiten mit dem Starter, Reifenschäden und ‚Aufsperrdienste‘ wegen defekter oder zugefrorener Schlösser und eingesperrter Autoschlüssel“, erklärt Samek abschließend.

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