Nissan Juke-R GT-R Exterieur Front Seite
Der Juke, er lebt.
 

No Joke

Nissan Juke-R nennen die Japaner ihr neues Crossover mit GT-R-Herz.

05.10.2011 Online Redaktion

Das erinnert ein wenig an Mel Brooks Persiflage „Frankenstein Junior“. Der Sohn des berühmten Professors führt die Arbeit seines Vaters fort. Igor soll ihm ein Hirn besorgen, lässt das richtige aber fallen und improvisiert. Das Monster benimmt sich nicht wie geplant und es entwickelt sich folgender Dialog:

Frankenstein: „Was war das für ein Gehirn.“
Igor: „Von einem Abt.“
Frankenstein: „Welcher Abt?“
Igor: „Auf dem Glas stand abtnormal.“

… und die Probleme nehmen ihren Lauf.

Nissan Juke-R GT-R Interieur

Jetzt also Nissan. Die haben ja mit dem Juke ein durchaus unkonventionelles Crossover. Wir mögen es. Vielleicht bald noch ein bisschen mehr. Nissan hat dem Juke nämlich den GT-R Antriebsstrang verpasst. Soll heißen: 530 PS starker Bi-Trubo V6, Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb.

Die Mittelkonsole des Juke wird beibehalten, um das aus dem GT-R bekannte Motorsport-Display unterzubringen. Der restliche Innenraum passt sich den Rennsport-Ambitionen an. Sportsitze, Fünfpunkt-Sicherheitsgurt und ein Überrollkäfig – man will die FIA-Statuten erfüllen.

Die Radhäuser mussten weiter ausgestellt werden, so haben dann auch die neuen 20-Zöller Platz, ein geteilter Heckflügel sorgt für aggressive Optik und neue Stoßdämpfer vorne wie hinten sollen das Monster auf der Straße halten. Die Fahrtests (Nissan hat den Juke-R zusammen mit dem Motorsportunternehmen RML aufgebaut) sollen im November abgeschlossen sein. Dann gibt es bestimmt mehr zu berichten.

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