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Nissan Micra Testbericht

Sanfte Über­arbeitung einer guten Ausgangsbasis.

01.05.2008 Autorevue Magazin

Als Charakterdarsteller seiner selbst ist der Nissan Micra seit 2003 unterwegs, am sympathischen Wesen wollte das jüngste Facelift also nicht rütteln: Von außen erkennt man den Neuen alleine an chromgefassten Grills und der mattschwarzen B-Säule.

Meistens hält man sich ja sowieso drin auf, wo der Micra mit neuen Materialien aufwartet: Alles schaut hochwertig aus und greift sich auch so an, der Lenkrad-Pralltopf ist jetzt rundlicher, was gut zum kugeligen Wesen des Micra passt. Die neuen Sitze sind groß Gewachsenen noch immer etwas zu klein: schmale Sitzfläche, niedrige (aber aktive) Kopfstützen. Darüber hinaus war innen keine Modernisierung nötig, lediglich MP3 und Bluetooth-Schnittstelle frommen nun moderner Kommunikation. Dem Einparken kommt (auch bei einem 3,7-Meter-Auto) der Abstandswarner hinten zupass, der bei unserem Micra 160 SR pack in Serie dabei ist. Mit 18.190 Euro markiert er den zweithöchsten Eintrag in der Preisliste, dafür gibt’s einen saftigen Benziner mit 110 PS, ein kurz (für Autobahnen sehr kurz) übersetztes Fünfgang-Getriebe und ein Sportfahrwerk, das den Micra präzise durch Kurven zirkeln lässt, aber für den Alltag einen Tick zu ruppig abgestimmt ist. Der schlüssellose Zutritt erspart nicht das Hantieren mit dem fummeligen Start-Schalter, sonst aber ist der Micra ein feiner, bunter Begleiter durch den Alltag.

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