Arbeiter verlassen nach der Arbeit das Nissan Werk in England
Künftig wird es wohl mehr Arbeit für die Werksleute geben
 

Nissan setzt auf sein britisches Werk

Aufgrund der Schwankungen des Yen will der japanische Autobauer Nissan künftig vermehrt in seinem britischen Werk produzieren.

21.08.2013 APA

 

Der Yen hat in den letzten Monaten teilweise starke Schwankungen erlebt, daher will sich der japanische Autobauer Nissan künftig unabhängiger von seiner Heimatwährung machen. Aus diesem Grund will der Konzern die Produktion in seinem Werk im britischen Sunderland hochfahren. Japans Branchenzweiter hinter Weltmarktführer Toyota beantragte nach eigenen Angaben vom Dienstag den Ausbau der Anlage.

Infiniti wohl künftig aus England

Ab 2015 soll im Nordosten Englands auch die Luxusmarke Infiniti vom Band rollen, die derzeit zum größten Teil in Japan gefertigt wird. Im Mai hatte Nissan darauf verweisen, dass der Infiniti wegen des starken Yen, der in Japan hergestellte Produkte im Ausland verteuert, in den vergangenen zwei Jahren weniger als ein Prozent zum Betriebsgewinn beigetragen hat.

Infiniti wird auch in China gebaut

Zwar ist der Yen inzwischen im Zuge des Kurses der neuen Regierung und der Notenbank gesunken. Doch hält Nissan am Ausbau seiner internationalen Fertigung fest: Vom nächsten Jahr an soll die Luxusmarke auch in China gebaut werden.

Größtes Werk Englands kann sich freuen

Das Werk in Sunderland ist seit 1986 in Betrieb. Es ist mit einer jährlichen Produktion von 500.000 Fahrzeugen die größte Pkw-Anlage in Großbritannien und beschäftigt rund 6000 Mitarbeiter. Neben dem Infiniti sollen dort auch die neuen Versionen des Kompakt-Geländewagens Qashqai und des Minivans Note in den nächsten drei Jahren hergestellt werden.

 

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