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Queen Elizabeth II. und Mini Clubman II. in Berlin

12 eigentlich 11 – Prinz Eduard VIII. wurde nie gekrönt – Monarchen herrschten bisher über Großbritannien. Darunter ist Queen Elizabeth II. eine von erst drei Frauen. Was sie mit Mini Clubman II. gemeinsam hat? Nichts, außer, dass beide derzeit in Berlin sind.

24.06.2015 Press Inform

Der neue Mini Clubman feiert, auf 4,25 Meter Länge und 1,80 Meter Breite gewachsen, seine Weltpremiere schon vor dem offiziellen Stapellauf auf der Frankfurter IAA Mitte September nun bereits im frühen Berliner Sommer – parallel zum Besuch der Queen. Die schmale Spur und der Kletter-Fondeinstieg über die allein auf der Beifahrerseite gegenläufig zu öffnende hintere Tür sind verschwunden. Geblieben sind die stylishen Doppeltore am Heck und ein Design, das sich angenehm aus der Menge abhebt. Das alles wird die Queen zwar nicht besonders interessieren, den potenziellen Kunden jedoch sehr wohl.

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© Bild: Werk

Der neue Mini Clubman ist ganz schön ernst

Im Vergleich zum Vorgänger steht der deutlich breitete Clubman kraftvoller auf der Straße ohne seine trendigen Gene verschleiern zu wollen. Trotzdem ist aus ihm ein praktisches Auto geworden, das gerade Familien begeistern soll. Nur lässig und cool ist eben längst auch bei der kleinen BMW-Tochter zu wenig. Dem Mini Clubman hat man seine Lustigkeiten der Anfangsjahre ausgetrieben und diese durch eine neue Ernsthaftigkeit ersetzt. Im Vergleich zum Mini Fünftürer ist der Clubman eine Klasse größer unterwegs. Er ist mit seinen 4,25 Metern um 27 Zentimeter länger, 9 Zentimeter breiter und lockt mit einem 10 Zentimeter langen Radstand auch Erwachsene in den Fond. Der Gepäckvolumen des Fünfsitzers lässt sich durch Umklappen der 40:20:40 Fondsitze auf bis zum 1.250 Liter erweitern. Innen gibt es ein neues Armaturenbrett mit umlaufender Cockpitleiste, schicken Oberflächen und nennenswerten Ablagen. Pfiffige Ideen sind die pulsierende Alarmanlagen-LED in der Dachfinne und die bereits von anderen Herstellern bekannte Projektion des Markensignets auf den Asphalt beim Öffnen des Fahrzeugs.

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© Bild: Werk

Mit dem Clubman II geht’s für Mini in eine neue Klasse

Gab es hier bei den Vorgängermodellen immer wieder kleinere Schwächen und Patzer, die mit Charme und Fahrspaß ausgeglichen wurden, so hat der Sechstürer eine Produktsubstanz, die man bei der Marke bisher vergeblich suchte. Elektrische Sitze, ein Komplettpaket an Fahrerassistenzsystemen, eine elektrische Parkbremse oder die wie sich von Geisterhand öffnenden Flügeltüren des Laderaums werden Mini frische Kundengruppen bringen und es wohl auch dem größeren Countryman schwer machen.

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© Bild: Werk

Motorisierungen und Preise des Mini Clubman in Österreich

Bei den Motoren gibt es keine großen Überraschungen, denn die Palette kennt man größtenteils bereits bestens von Mini Drei- und Fünftürern. Basismodell ist der Mini Cooper Clubman, der von einem 1,5 Liter großen Dreizylinderbenziner mit 100 kW / 136 PS angetrieben wird und mindestens 24.900 Euro kostet. Der zweite Benziner ist der vierzylindrige Mini Cooper S Clubman, der 192 PS stark bei 28.800 Euro startet. Neu im Mini-Motorenangebot ist der Cooper D, der im Mini Clubman 110 kW / 150 PS und 330 Nm leistet. 212 km/h Höchstgeschwindigkeit steht ein Normverbrauch von 4,1 Litern Diesel gegenüber. Für ihn geht es bei 27.600 Euro los. Serienmäßig gibt es eine Sechsgang-Handschaltung; optional ist der Clubman mit einer Achtstufenautomatik zu bekommen.

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