Chevrolet Malibu stat vore
Der Malibu ist die amerikanische Alternative zum Insignia.
 

Neustart

Jetzt soll die Ami-Mittelklasse aber wirklich durchstarten.

26.01.2012 Online Redaktion

Epica, Evanda, Leganza, Espero – wirklich erfolgreich war die Koreasparte des GM-Konzerns hierzulande nie. Verständlicherweise, zum Teil. Mittlerweile ist General Motors dabei, die Modellpalette global zu straffen und Weltautos zu positionieren – der Malibu ist eines davon.

Mit 4,86 Metern Außenlänge steht er gut in der Mittelklasse und spielt damit auch gegen seinen eigenen Verwandten, den Opel Insignia. Der spendet unter anderem das Dieselaggregat, einen Zweiliter-Turbodiesel mit 117 kW (160 PS) und einer optionalen Sechs-Gang-Automatik. Etwas weniger ambitioniert zeigt sich das Angebot auf der Benziner-Seite: 2,4-Liter-Saugbenziner, 123 kW (167 PS), 225 Nm und einem Normverbrauch von 7,5 Litern – ein Amerikamotor eben.

Optisch wird man Insignia und Malibu kaum verwechseln, vorne stellt der Amerikaner stolz das Chevy-Logo in den Wind, hinten wird der Camaro zitiert. Der Innenraum ist klar gestaltet, bei einer Sitzprobe auf der Vienna Autoshow wirkte er schlicht und grau im Vergleich zum opulenten Cockpit-Schwung eines Insignia. Entsprechend gibt’s einen Preisvorteil für den Amerikaner: der Malibu startet bei 24.990,- Euro mit Benzinmotor, CD-Radio, Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern rundum und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Der Diesel steht für 32.490,- Euro in der Garage, inklusive 2-Zonen-Klima, Xenonscheinwerfer, Ledersitze, Premiumsoundsystem und einer Reifendruckkontrolle. Ein entsprechend ausgestatteter Insignia Cosmo kostet 36.000 Euro in der Anschaffung, verspricht jedoch einen Liter Verbrauchsvorteil pro 100 Kilometer und bedient (gegen Aufpreis) auch die Kombi-Nation Österreich.

Das Weltauto, das unter anderem in China, Südkorea und den USA vom Band läuft, geht im Februar an den Start, die Dieselmodelle kommen im Sommer.

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