SLS ECell Exterieur Dynamisch Seite
Der SLS E-Cell kommt tatsächlich.
 

Neujahrsvorsatz

Mercedes will 2013 den SLS AMG E-Cell in Serie produzieren.

13.01.2011 Online Redaktion

Das ist doch mal ein Versprechen: 2013 will Mercedes tatsächlich den SLS AMG mit Elektroantrieb in Serie produzieren. Das versprach zumindest Dieter Zetsche, der Vorstandschef, auf einer Pressekonferenz auf der Motorshow in Detroit. In etwas mehr als zwei Jahren könne man den SLS E-Cell bei den Händlern ordern, versprach Zetsche. Einen Scherz am Rande, hatte er auch noch parat – damit löse man zwei klassische Neujahrsvorsätze ein: „Aufhören zu rauchen und abzunehmen.“

Der SLS E-Cell leistet dank vier Elektromotoren – pro Rad einer – 533 PS und 880 Newtonmeter. Die Motoren wurden nicht in den Radnaben untergebracht. Vielmehr sitzen an jeder Achse zwei Elektromotoren, die über jeweils ein gemeinsames Getriebe und Halbachsen die Räder antreiben.

SLS ECell Interieur Rudolf Skarics

Die Basis-Architektur des SLS erlaubt eine tiefe Schwerpunktlage der Akkus und Motoren. Das ist ein großer Vorteil. Ein Teil der Batterien sitzt vor der Spritzwand, ein anderer nützt den Platz durch den Wegfall der Kardanwelle. Unmittelbar hinter den Sitzen macht sich auch noch ein voluminöses Batteriepack breit. Aufgrund des Allradantriebs musste aber die Vorderachse neu konstruiert werden. Es handelt sich hier um eine Fünflenkerachse mit liegenden Federbeinen.

Trotz der üppigen Batteriepacks mit einem Energieinhalt von 48 kWh ist bei entsprechender Leistungsentfaltung die Reichweite naturgemäß begrenzt. Das beste Mittel, diese doch wieder ein wenig zu dehnen, lautet Gewichtsreduktion, was bei einem ohnehin optimierten SLS AMG nun nicht wirklich einfach scheint. Eine Maßnahme in dieser Richtung: Keramik-Bremsscheiben, die nicht nur für gewaltige Verzögerung, sondern auch für Gewichtseinsparung sorgen.

Mehr zum Thema
pixel